Amilcare
Spieler
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« Antworten #32 am: 27. April 2011, 22:35:44 » |
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So, dann äußere ich auch mal meine Meinung dazu. Ich denke, zu den meisten war ich bisher höflich, zuvorkommend und nicht ausfallend. Dementsprechend, seht es nicht zu eng, denn meiner Ansicht nach, auch wenn ich mich im Gegensatz zu früheren Zeiten sicherlich etwas geändert habe, ist konstruktive Kritik, um gewisse Probleme aufzuzeigen, durchaus wichtig.
Ich möchte hier einmal anmerken, dass scheinbar durchaus mehr Spieler unzufrieden sind, als sich hier gemeldet haben. Ob dies berechtigt oder unberechtigt ist, steht erst einmal auf einem anderen Blatt. Die Tatsache aber, dass es auf solchen RP Servern immer so zu geht, dass Leute, die unzufrieden sind, einfach nicht genügend "den Mund aufmachen", ist dahingehend dann traurig, denn so kann man kaum Probleme besprechen und ohne dies zu tun, werden sich Probleme kaum lösen lassen. Eigeninitiative ist das Stichwort und ich habe stark gemerkt, seitdem ich mich im Supporten arg bemühe, dass meiner Meinung nach es vielen Leuten hier im Moment an solcher mangelt.
Meine persönliche Meinung enthält dahingehend durchaus Kritik in Richtung der Spielerschaft, aber eben auch in Richtung der Spielleiterschaft.
Stichwort Konzept: Wir wollen, dass Spieler auch andere Spieler bequesten, Eigeninitiative bringen usw.
Hierzu bleibt mir nur zu sagen, ich leite atm eine Quest, die ich als Spieler angefangen habe, und einen weiteren "Mega"-Plot, den ich mit Durgarnkuld zusammen erstellt habe und ebenfalls mit ihm zusammen leite. Vorher kam sprichwörtlich gar nichts. Tatsächlich entstand auch der Grundgedanke, eine etwas anspruchsvollere Quest zu starten, auf meiner Seite dadurch, dass zuvor kaum tatsächlich für mich spannende oder auch etwas längere Quests aktiv be- oder angespielt wurden und ich mit einem geplantem Gegenteil die Spieler dazu anregen wollte, mit mir gleichzuziehen. Dazu muss ich erklären, dass ich allgemein Fantasy begeistert bin und schon das ein oder andere Fantasybuch durchaus gelesen habe. Auch ich klaue gnadenlos, jedoch, so hoffe ich, nicht allzu überoffensichtlich. Gewisse Quests in der Vergangenheit erinnerten aber sprichwörtlich nicht nur an vorgefertigte "Laufe von A nach B" oder "Untersuche Gegenstand C und vernichte mit den Erkenntnissen Besitzer D", sondern auch an typische Szenarien, die schon ein dutzend Mal durchgekaut wurden. Was, aus meiner Sicht, auch wiederrum traurig ist, wenn man bedenkt, dass die allen hier Spielenden größte gegebene Gabe eigentlich die Phantasie ist.
Ich kenne nun mittlerweile aber auch die andere Seite, muss ich sagen, denn seitdem ich meine Quests leite, teilweise in Kooperation, teilweise nicht, merke ich, wie mir, oder auch meinem Questleiterpartner, aufgrund mangelnder Kommunikationsbereitschaft tatsächlich und sprichwörtlich Knüppel in die Beine geworfen werden. Das fällt bei manchen Spielleitern tatsächlich stärker auf und stärker ins Gewicht, bei anderen gar nicht. Hier tatsächliche Beispiele zu nennen, ist eigentlich überflüssig, so man etwas in den eigenen Reihen nachschaut, denn allein jenes Forum, dass mir als Quest-SL eine Hilfe sein sollte, ist es absolut nicht, da es keinerlei Überarbeitung seit langer Zeit erfahren hat. Da dadurch dann jedoch wiederrum keine Maßstäbe gesetzt werden, passieren solche Dinge wie in der Grünen Fürst-Teilquest, um hier ein Beispiel tatsächlich zu nennen, in der sich Monate lang tatsächlich Mühe und Arbeit gemacht wurde, in reiner Eigeninitiative und in Harmonie mit dem Serverkonzept (und das ganze sogar mit der Spielleiterschaft besprochen wurde), die dann schlussendlich aber teilweise behindert, manchmal aber durchaus auch schon beschnitten wird von anderen Stellen. Auch hier denke ich, ist es nicht nur die Pflicht der Spieler, nachzufragen und zu haken, Kommunikation funktioniert nur, wenn sie beide Seiten betreiben. Gerade das ist, denke ich, ein weiterer Knackpunkt, denn viele Spieler mögen dadurch, dass auch an sie diese Erwartungshaltung teilweise recht einseitig gesetzt wird, es so sehen, dass die Spielleitung durchaus eine Art besonderen Status für Bequestung und dergleichen einnimmt -> es sind die Spieler, die das Konzept schlussendlich durchsetzen sollen, aber auch die SLs ständig fragen müssen (und selbst wenn sie das, teilweise, gemacht haben, passieren obige Dinge). Aber manche SLs kommen hier auch nicht von sich aus und sprechen sich dahingehend ab, dass sie zum einen engagierte Spieler tatsächlich etwas fördern, indem sie ihnen normalerweise gesperrte, aber für die Quest des Spielers wichtige Informationen zu spielen, aber auch selbst einmal nachfragen: "Du, ich möchte nun in dem Gebiet, in dem du deine große, tolle Quest stattfinden lässt, auch etwas machen, mein SL Bereich hin oder her." Ich denke, das ist wichtig, denn wenn die Spielleitung nicht dafür da ist, das Konzept zu fördern, ist sie recht sinnlos, denn dann braucht es, meiner Meinung nach, nur zwei Admins ggf., für technische Dinge. Reviewen und bequesten machen dann die Spieler, wie ja gewünscht. Auch hier ist es, in anbetracht des Serverkonzeptes, der SL dann, der an der Reihe ist nachzufragen, so ein Spieler zuvor eine große Quest startet, diese aktiv bespielt und jene in dem Gebiet des jeweiligen SLs stattfindet, oder auch nur in einem möglichen Interessensgebiet. Denn sonst kommt schnell die, hier wohl auch vertretene, Meinung auf, dass es tatsächlich so ist, dass Spielleiter dahingehend jederzeit die Spielerquests "überschreiben" können, da sie, die Spielleiter, in erster Linie wirklich für das Bequesten zuständig sind. Dann ensteht eine Erwartungshaltung an die Spielleiterschaft bezüglich Bequestung, aber auch Unsicherheit und Unwillen, tatsächlich noch selbst einmal das Szepter in die Hand zu nehmen.
Ich sehe da also auf beiden Seiten Probleme durch Erwartungshaltungen, die, natürlicherweise, stets vorhanden sein werden, aber solange sie zumindest teilweise waagschalig erfüllt werden, keine greifbaren Probleme entstehen.
Dann wiederrum sehe ich das Problem, für mich persönlich, dass viele Spieler einfach zum einen tatsächlich keinerlei Grenzen mehr haben, das äußert sich zum Großteil auch dahingehend, meiner Meinung nach, dass man schlussendlich nicht nur mit dem hier frei zugänglichen OOC Wissen herum hantiert und die spielerpersönlichen Interessen, nicht die charpersönlichen Interessen, durchzuboxen versucht. Ein Beispiel wäre hier der Grundsatz des Serverkonzeptes, dass es sehr selten vor kommt, wenn überhaupt, dass ein Charakter durch Fremdeinwirkung stirbt, ohne dass der Spieler des betroffenen Charakter zugestimmt hat. Auch Verstümmelungen, geistiger oder körperlicher Natur, fallen natürlich hier drunter. Soetwas ist durchaus lobenswert, nichts mag manchmal frustrierender sein, als einen Charakter lange Zeit zu bespielen, mit ihm etliche Abenteuer durchzustehen, ihn lieb zu gewinnen, Geschäfte zu eröffnen, Familien zu gründen und ihn schlussendlich, gegen den eigenen Willen und möglicherweise unzureichend im Hinblick auf die Geschichte des Charakters, durch andere dann zu verlieren. Wir spielen hier kein Pen&Paper Rollenspiel am Spieltisch in einer Runde, in der man sich persönlich sehr gut kennt, die Grenzen des anderen sehr gut einschätzen und dementsprechend vorgehen kann. Im Pen&Paper, meiner Erfahrung nach, gründet ein Charakter auch selten eine stabile Familie, weil er selten zuhause ist, und hat keine feste Arbeit, oder ein Geschäft zu leiten. Das große Aber kommt jedoch nun von meiner Seite, denn diese Sicherheit, die den Spielern ooc anvertraut wird, wird teilweise, meiner Meinung nach, ausgenutzt. Das betrifft nun nicht nur meine Quest, auch als Spieler selbst habe ich das oft erlebt, nicht zuletzt durch die Tatsache, dass diese Haltung, der Charakter kann nicht sterben und kann deshalb selbst einem Drachen im Zweikampf begegnen, sich stetig steigert: Manche finden dann auch immer mehr Argumente, um nicht nur nicht mehr sterben zu müssen, denn das ist ja sicher, sondern auch, um stets zu gewinnen. Besonders dies natürlich im Hinblick der DnD Regeln, die gerne zitiert werden und als unumstößlich gelten. Ich muss hier meine klare Ablehnung zum Ausdruck bringen, denn Regeln sollten, meiner Meinung nach, niemals im Vordergrund einer gemeinsamen Aktivität stehen. Sie greifen nur dann, wenn nötig und keinerlei Ausweg mehr ersichtlich ist. Da wir jedoch zum einen genügend Menschenverstand und Kommunikationsfähigkeit besitzen, zum anderen durchaus Spielleiter, deren Aufgabe es in meinen Augen auch ist, Streitigkeiten dahingehend zu bereinigen, dass sie gegebene Situationen analysieren und ein Urteil fällen, so Spieler jenes an sie herantragen, sind Regeln meiner Meinung nach, ja, selbst das Würfeln ansich, nur eine Notlösung, kein vordergründiger Pfeiler des Rollenspiels.
Hier kommen wir auch gleich schon zum nächsten Punkt von meiner Seite, denn hier liegt ein weiteres Problem verankert. Es ist meine Meinung, wenn ich sage, dass es auf mich so wirkt, dass gewisse RL Freundschaften sich tatsächlich vorteilhaft in IG Geschehnissen äußern. Manche Charaktere, deren Spieler nie den anderen im richtigen Leben begegnet sind, haben es anfangs schwer, da sie nicht eingeschätzt werden können und sich das Vertrauen der anderen erst erarbeiten müssen. Das ist durchaus völlig in Ordnung, auch wenn mir manchmal die Bereitschaft, auch und vor allem unter den Spielern, fehlt, auf neue Spieler und Charakter stärker einzugehen, gerade am Anfang, und nicht nur fix per Flüstern die Regeln und das System erklären. Dann wiederrum sehe ich jedoch, wie manche Charaktere "fremder Spieler" sich langsam einleben und sich teilweise alles stark erarbeiten müssen, andererseits alteingesessene Spieler, die teilweise gar Freundschaften zu anderen hegen, ihre neuen Charaktere innerhalb kürzester Zeit etablieren können. Diesen wird eine Art Grundvertrauen, basierend auf der Freundschaft zwischen den Spielern, entgegen gebracht und auch hier, denke ich, wäre es an der SL, einzugreifen, so dies Überhand nimmt. Aber das Problem geht, meiner Meinung nach, tiefer. Denn, wie mir auch nun bestätigt wurde und wie man auch im Forum nachlesen kann, sind auch manche SLs untereinander sehr stark miteinander befreundet, zumindest kann man das vermuten, wenn ich auch das Problem sehe, dass eine "richtige" Freundschaft es durchaus aushalten kann, wenn man sie dahingehend unter Belastung stellt, dass man dem anderen die eigene Meinung unblumig präsentiert und ihn auch darauf hinweist, dass auch der Freund Fehler macht, die, in diesem Fall wichtig, einem selbst wohl nicht zu schwer ins Gewicht fallen mögen, dafür anderen Leuten, denen ich irgendwo doch schon als SL verpflichtet bin, nicht zuletzt aufgrund der meiner Meinung nach gegebenen Vorbildsfunktion. Meiner Ansicht nach, die sich nun nach gewissen Ereignissen und Erlebnissen gefestigt hat, bestätigt sich leider, dass obige Freundschaften scheinbar zu wenig oder gar nicht solchen "Belastungsproben", die nicht mal welche sein müssen, ausgesetzt werden. Man akzeptiert halt, dass der andere, weil er ein Freund ist, teilweise Spieler verärgert, schlichtweg dadurch, dass er selbst teilweise seine eigene Form von RP stets durchboxt z.B. . Dort erst auf Spielernachfrage zu reagieren ist, so denke ich, dann auch nicht richtig, soetwas muss früher erfolgen. Aber auch hier sehe ich die Pflicht teilweise auch bei den Spielern, eben jene Dinge freundlich und höflich aufzuzeigen, denn nicht jeder liest jeden Thread im Forum, oder hat soviel Zeit, dass er bei jedem IG Ereignis dabei sein kann, aber auch die Tatsache dieser Freundschaften ist Grund genug, dass manchmal einem auch einfach gewisse Sachen nicht auffallen, da Freunde oft, nicht immer, wohl der gleichen Meinung sind, und dementsprechend ein Problem auch einmal verkannt werden kann.
Hier möchte ich eben auch dazu anhalten, gewisse Fehler zu vermeiden, was Aufgabenbereiche angeht. Teilweise werden sie als solche wahr genommen und bequestet, meiner Meinung nach sehr oft für einen gewissen Teil der Spielerschaft, andererseits wird abgestritten, dass die SLs dort für die Bespielung jener Bereiche Verantwortung tragen. Natürlich kann man hier sagen, selbst wenn nur gewisse Gruppen bespielt werden, mit denen man seine Erfahrungen gemacht hat und die man durchaus als umgänglich empfindet, hier kann doch jeder Spieler versuchen einzusteigen. Doch, ich persönlich sah es eine Weile in (dem mir unsinnigen, da Spieler teilendem) Dunkelbrunn, eine Gemeinschaft, namentlich die Drow (es ist Kritik, kein widerholtes rumhacken auf dieser Gruppierung), war so stark etabliert in der Stadt, dass es andere Leute schwer hatten, einen Bogen um sie zu machen, obgleich das selbe in Fürstenborn tatsächlich funktioniert. Sicher wäre dies für den Umstand begünstigend, dass Spieler sich dann etablieren, aber zum einen ist es meine persönliche Meinung, dass es auch an einem selbst liegt, eigene Anpassung bei "Neuen" zu leisten, genau wie diese sich auch anzupassen versuchen, zum anderen muss man sehen, dass, so wie ich es verstanden habe, vielleicht zwanzig, dreißig Drow, mit den NSCs, auf dem ganzen Server existieren und diese, auch so habe ich das verstanden, nie eine so tiefgehende Rolle einnehmen sollten, wie sie es vor einiger Zeit taten. Das ist nur als Beispiel, dieses Szenario gibt und gab es, meiner Meinung nach, auch in anderen Bereichen des Servers, z.B. dem Wald. Spielleiter, die da ja tatsächlich eine Verantwortung gegenüber ihrem Bereich haben, denn sonst wären diese wohl kaum eingeteilt, sollten, meiner Meinung nach, dann auch entscheiden, ob es klug und RP fördernd ist, selbst weiterhin gewisse Fraktionen zu bespielen, die stark (irgendwie stehen sie ja alle im Zusammenhang, deshalb hier stark) mit dem eigenen Spielercharakter, oder aber, und hier vor allem bitte ein Augenmerk darauf, mit denen von tatsächlichen Freunden interagieren. Es ist nicht schlimmes daran, zu sagen, ich bin vielleicht etwas zu parteiisch, denn ich selbst könnte auch nicht in einem Richterposten meine Freundin absolut objektiv beurteilen. Auch schmälert es nicht die Leistung des SLs in diesem Bereich, die zweifelsohne vorhanden ist, wenn er diesen Bereich mit einem, aus meiner Sicht, sinnvolleren Bereich eines anderen SLs tauscht. Flexibilität ist hier wohl das Stichwort, aber auch hier nicht nur bei den Spielleitern.
Auch Teile der Spielerschaft sollten sich vielleicht einmal durch den Kopf gehen lassen, dass, aus meiner Sicht der Dinge, dieser Server ein Gemeinschaftsprojekt ist, und keinesfalls nur dafür ausgelegt, Liebschaften zwischen zwei Charakteren auszuspielen. Das wiederrum verbietet niemand und Liebschaften sind durchaus erwünscht, sei es nun der schnelle Sprung ins Bett mit jemand anderen, der dann langwierig (und meist mit weitaus mehr Energie als andere Dinge) ausgespielt wird, sei es nun eine solch "süße" Beziehung zweier Zwerge, die tatsächlich dem Anspruch mancher, was Romantik anbelangt, genüge tut. Aber, da dieser Server für alle Leute, ob Freunde oder nicht, ob potentielle, virtuelle Sexualpartner oder nicht, offen steht, bedeutet dies, dass man, dadurch, dass wiederrum Anfangs dem Serverkonzept durch Beitritt zu diesem Server zugestimmt wurde, auch eine gewisse Verpflichtung gegenüber seinen Mitspielern hat, was überall so ist, denke ich, wo viele Menschen zusammentreffen. Diese Verpflichtungen sind nicht gleichzusetzen mit dem Recht, das eigene RP soweit auszuspielen wie man möchte, solange man niemandem schadet, sondern in gewisser Weise nicht nur die eigene Erwartungshaltung und die eigenen Wünsche zu sehen. Es ist dahingehend nicht gut, die eigene Erwartungshaltung über jede andere zu stellen bzw. nur das eigene Erfüllen der eigenen Wünsche anzustreben, denke ich, sei es nun bezogen auf die, in meinen Augen, durchaus angestiegene Anzahl von Ausspielen gewisser Liebschaften (und nein, ich spreche hier nicht von Romantik), die dahingehend andere durch ihr stetiges 2er-RP abschreckt und vom Server fern hält, sei es der Wunsch, dem eigenen, inneren Schweinehund z.B. im Forum nachzugeben, indem man auf ausführliche Postings anderer Spieler mit ein, zwei Sätzen antwortet, die wiederrum auf jene Spieler oft beleidigend wirken (ich spreche hier nicht nur von mir). Problem der Spielerschaft, jedoch gleichzeitig auch ein Problem der Spielleiterschaft. Denn hier ist auch wieder die, aus meiner Sicht der Dinge gegebene, Vorbildsfunktion der Spielleiterschaft gefragt. Man kann durchaus gewisse Dinge tolerieren, solange sie nicht zu heftigen Schaden anderer Spieler oder auch des Servers gehen, darunter fallen auch obig genannte Liebschaften, aber wenn diese Überhand zu nehmen drohen (was im Umkehrschluss natürlich dann auch so ist, bezüglich reinen Abenteuer-RPs), kann man tatsächlich intervenieren: Jeder Spieler, der auf diesem Server spielt, sollte sich dessen bewusst sein, dass es ein Gemeinschaftskonzept ist und wer damit erwartet, dass er Dinge ausspielen kann, die eher in ein Singleplayerspiel gehören ("Ich möchte immer gewinnen."), meiner Meinung nach, oder in eine Art "erotischen Chatroom" (Thema Liebschaften), der sollte dies, meiner Meinung nach, nicht derart versteift tun, dass er jegliche anderen Aspekte des hier bespielten Serverkonzepts außer acht lässt. Ich habe, selbst wenn ich mich stets mit Liebschaften in Hotelzimmer zurückziehe, auf solch einem Server, so denke ich, auch zu erwarten, dass ich in dem Ausspielen meiner Liebschaften gestört werden könnte -> dies geschieht auch an anderer Stelle, wo es durchaus akzeptiert wird, und sei es nur, dass drei Spieler einen nachfragenden Dritten zu sich porten lassen, weil auch er Spaß haben möchte, das RP der Drei jedoch so wie zuvor nicht mehr fortgesetzt werden kann. Ich denke, hier können natürlich auch andere Spieler sich bemühen, da die Vorbildsfunktion meiner Meinung nach aber ganz klar auf Seiten der Spielleitung liegt und jene auch dafür da sind, das Serverkonzept in gewisser Weise zu vertreten, ist eine dahingehende Erwartungshaltung, dass die Spielleiterschaft jenen Schritt zuerst vormacht und dann die dadurch nicht mehr so verunsicherten Spieler ran lässt, durchaus in Ordnung. Nur darauf zu bauen, dass die Spielleiterschaft den ersten Schritt tut und dann die restlichen ebenso, dies ganz allein, ist nicht in Ordnung, denn hier ist wiederrum auch die Eigeninitiative der Spieler gefragt, die notfalls auch bei einem SL nachfragen können, ob geplantes (und für alle Seiten Spaß und RP bringendes) so in Ordnung ist, um andere Spieler an die anderen Aspekte dieses Servers zu erinnern.
Nun möchte ich etwas direkter werden und auf die nachgefragten Bereiche eingehen, in denen es an Support mangelt: Es ist, denke ich, fast jeder Bereich, der hin und wieder hinkt und sicherlich kann man hier die Erwartungshaltung an den Tag legen, seitens der Spielleiterschaft, dass jene Bereiche auch die Unterstützung der Spieler benötigen, doch, so denke ich, muss man auch sehen, dass nicht jeder neue Spieler ein direktes Beispiel vor Augen hat, wie das ganze funktioniert, oder sich schlichtweg unsicher darin ist. Es geht hier, meiner Meinung nach, um Paradebeispiele, das Schlagen von Breschen, die dann Stück für Stück eigenhändig durch Spieler erweitert werden. Ein gutes Beispiel, denke ich, ist der Hafen. Dieser wird im Moment wieder stärker bespielt, weil dort gewisse Breschen geschlagen wurden, und es funktioniert nun teilweise von ganz allein. Natürlich bedarf es auch weiterhin den Support der Spielleitung, die ja aber auch für sich heraus nimmt (und das durchaus zurecht), gewisse wichtige NPCs, an denen manchmal kein Weg vorbei führt, selbst zu bespielen. So dies natürlich nicht mehr so arg gewünscht ist, seitens der Spielleitung, kann man sogar soweit gehen, denke ich, die "Sündenböcke" des RP Koordinationsforums öffentlich anzupinnen, bei denen jedoch dahingehend Rücksprache mit der SL gehalten werden muss, so sie benutzt werden, dass eine etwaige Veränderung durch Bespielen seitens der Spieler auch mitgeteilt wird (es bringt dann nichts, wenn Sündenbock X schon etliche male gestorben ist).
Was wiederrum die Garde angeht, so kann man natürlich auch hier mit Paradebeispielen glänzen. Die Garde kann nur insofern von Spielern belebt werden, insofern sie auch tatsächlich etwas zu tun hat. Dass ein stetiges Einbuchten und Bestrafen der Gegenfraktion innerhalb der Spielerschaft nicht funktioniert, dürfte soweit, so denke ich, jedem bereits klar sein. Auch hier werden natürlich die Spieler dazu angehalten, jedem einmal Chancen zu lassen und nicht, wie oben angemerkt, stets auf den eigenen Gewinn bei der Sache zu pochen. Aber ein Paradebeispiel kann dahingehend auch so aussehen, dass hin und wieder z.B. für die Garde eine kleine Ermittlung von NSC Seite angestoßen wird, denn auch einen lange gejagten NSC Mörder zu schnappen, mag eine unheimliche Befriedigung sein (wer das nicht glaubt, der möge tatsächlich einmal eine Pen&Paper Runde spielen). Soetwas muss nicht jeden Tag stattfinden, wenn es einmal in ein, zwei Monaten passiert, vielleicht auch nur in drei, dann ist das schon bei weitem genug, denn damit wird Spielern wiederrum jene besagte Bresche geschlagen, selbst ohne Unsicherheit und mit Vorbild zu agieren und das Szepter in die Hand zu nehmen. Die Lösung kann dahingehend meiner Meinung nach nicht sein, dass einfach nur ein Garde-Charakter angemeldet werden muss, denn ein Maurer, um es mal zu verdeutlichen, der nichts zu tun hat, landet trotz allem Willen irgendwann in der Agentur für Arbeit. Und, dass hier die Gardespieler sich nicht ständig gegenseitig bequesten wollen, ist, so denke ich, auch irgendwo verständlich. So die Garde dann mehr Fälle, durchaus mit NSCs, erhält und jene tatsächlich erfolgreich und manchmal vielleicht gar "hart" löst, wird sich auch denke ich langsam wieder der Respekt gegenüber Gardecharakteren einstellen, der so arg vermisst wird mittlerweile.
Meine Bitte dahingehend an euch: Verhärtet bitte, auf beiden "Seiten", hier nicht die Fronten, indem kurze Lösungen präsentiert werden, die meiner Meinung nach nicht so ohne weiteres funktionieren, oder indem einfach schlicht mit Gegenfragen geantwortet wird. Soetwas schreckt stets ab und ist nicht förderlich, denke ich. Und, ich bitte auch noch einmal darum, jene, die tatsächlich Unzufriedenheit verspüren, die mögliche, subjektiv empfundene Ursache selbiger einmal hier freundlich und höflich darzulegen, denn ohne tatsächliche Kommunikation kann sich, wie ich bereits aus meiner Sicht der Dinge anmerkte, nichts ändern, noch Aufklärung statt finden. Und vielleicht resultiert auch der Wunsch gewisser Spieler, neue Spielleiter zu sehen, weniger aus dem Wunsch, Bereiche supportet zu sehen, sondern viel mehr auch ggf. einen "frischen Wind" in der Spielleitung zu erkennen. Es ist durchaus gut, wenn die Spielleitung sich oft einig ist und miteinander klar kommt, das schließt jedoch nicht aus, dass dann bei der möglichen Ernennung neuer SLs die Sympathien erst an zweiter Stelle, der mögliche Nutzen des möglichen Kandidaten an erster Stelle steht.
Auch möchte ich darauf hinweisen, dass ich durchaus eine gewisse Pauschalität in meinem Text eingearbeitet habe, wenn ich von "den Spielern" und "der Spielleitung" rede, denn es muss zwar nicht auf jeden Spieler und Spielleiter zutreffen, was es durchaus meiner Meinung nach nicht tut, aber ich denke, es sollten durchaus auch jene dazu angehalten werden, die "schon alles richtig machen", ihre Meinung einmal kund zu tun bzw. auf jene Umstände zu achten, statt nur schlicht auf dem Standpunkt zu beharren "ich mache alles richtig". Das schließt natürlich meine Person auch nicht aus.
Als letztes bitte ich hier die Diskussionsteilnehmer und mögliche Antwortgeber bezüglich meines Postings keine "Einsatzzitate" von meinem Text zu machen. Soetwas ist, in meinen Augen, destruktiv, und da es sich in diesem Fall um meinen Text handelt, möchte ich, dass mein Wunsch dahingehend respektiert wird. Zitiert darf natürlich trotzdem werden, das verbiete ich keinem, aber dann bitte in ganzen (sinnvollen) Absätzen.
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