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Autor Thema: "Mein Leben als Imp"  (Gelesen 5887 mal)
Surtur
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It's Buddy Kristos


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« am: 21. August 2006, 11:31:08 »

Prolog

Es gab unendlich viele Bücher in den Ebenen. Man erzählt sich von Bibliotheken, so groß wie ganze Universen. Viel weniger Bücher gab es auf materiellen Ebenen. Aber da es auch von jenen unzählige gab, war ihre Masse enorm.

Weit weniger gab es jedoch auf einer bestimmten Welt: Seldaria. Und kaum ein Buch auf dieser Welt war mit jenem vergleichbar, in welches hier nun Einblick gegeben werden soll:

Es besteht aus einem Uralten und zerschlissenen roten Einband. Die Seiten sind eher losen Zetteln ähnlich, zusammengehalten von Strängen aus Haaren. Leider nur Ziegenhaare. Leider. Leider für denjenigen, welcher die Seiten damit in den Einband befestigte. Dieser ist auch bekannt als der Verfasser dieses merkwürdingen Werkes. Der Verfasser hätte viel lieber Elfenhaar verwendet. Aber an das kam er nicht heran. So musste er eben das nehmen, an was er herankam: Ziegenhaar.

Anstatt Schriftzeichen findet sich in dem Büchlein seltsame Linien. Gerade Linien, quer und längs, durchziehen Seite für Seite. Als hätte sich jemand einen Spass gemacht, die Zierzeile durch das ganze Buch zu ziehen.

Erst bei genauerem hinsehen mag man erkennen, dass die Zeichenfolgen nicht so gleich sind, wie sie scheinen. Sie folgen seltsamen wiederholungen und Mustern. Mal sind drei Längsstriche hintereinandner, mal ist ein langer Querstrich von 2 Längsstrichen durchbrochen. Mal ist ein Strich oben weiter, mal unten weiter, mal sind es zwei Längsstriche, an deren Ende ein Querstrich steht.

Es mag nur wenige geben, die jene Zeichen als jenes erkennen, was es ist. Und noch weniger mag es geben, die sie sogar lesen können. Einer von ihnen ist der Verfasser.

Und ihm, wie allen Eingweihten mag auf der ersten Seite geschrieben stehen:
« Letzte Änderung: 03. August 2008, 22:01:25 von Surtur » Gespeichert

Surtur
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It's Buddy Kristos


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« Antworten #1 am: 21. August 2006, 12:28:32 »

Zitat
"Mein Leben als Imp"






von Mxyloikzir Hxwnblidgyr


« Letzte Änderung: 03. August 2008, 22:02:34 von Surtur » Gespeichert

Surtur
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« Antworten #2 am: 21. August 2006, 12:37:26 »

Über Imps im Allgemeinen und warum wir die besten sind

Wer war ich? Als wenn ich das noch wüsste. Irgendwann war ich eine Seele. Ja, eine Seele. Eine anscheinend kluge Seele.

Wenn man eine Seele ist, hat man nur wenige Möglichkeiten. Entweder man fügt sich seinem Schicksal, oder man trachtet dannach, es selber in die Hand zu nehmen. Ja, selber in die Hand nehmen.

Die, die sich ihrem Schicksal ergeben werden entweder irgendwohin gebracht oder zu Dämonen. Pfui, Dämonen. Grausliches Zeug. Sollte man töten. Allesamt. Sind Böse und Chaos. Anarchie. Pfui.

Die, die ihr Schicksal selber in die Hand nehmen, die werden zu Teufeln. Ja, mächtige Teufel. Fast wie Götter. Nur eben Teufel. Aber alle beginnen als Lemuren. Alle. Bis auf die Imps.

Imps wie mich. Ich bin ein Imp. Ja. Ein Imp. Und wir Imps sind die Elite unter den Teufeln. Klar sind wir das, wir sind ja die Imps. Aber außer uns weiß keienr, dass wir die Elite sind. Jaja, so ist das eben als Imp. Es ist ein hartes Los. So als Imp. Dauernd kommen die großen und sagen einem, was man zu tun hat. Und weigert man sich, gibt es Haue. Ja, Haue. Oder Folter. Und das ständig. Das tut weh. Manchmal wird sogar einer gefressen. Pfui. Dabei sind wir ja die Elite.

Wir sind ja die Imps.

Wir können Dinge machen, die können die großen alle nicht. Dafür können die Feuer vom Himmel fallen lassen. Und sind stark und mächtig. Drohen dauernd einen zu töten. Aber wir können unsichtbar werden. Und uns verwandeln. Ja. Verwandeln können wir uns.

Und deshalb sind wir die Elite unter den Teufeln. Unsere eigene Elite. Die beste Elite. Aber psst. Das darf niemals einer von den großen wissen. Das bleibt unter uns.
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Surtur
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« Antworten #3 am: 21. August 2006, 17:04:35 »

Die Jugendjahre eines Imps

Jeder junge Imp muss kurz nachdem er ersteht in die Schule. Natürlich müssen auch wir Teufel erst einmal lernen, wie die Regeln lauten. Die regeln. Denn Regeln sind wichtig. Sehr wichtig. Das wichtigste. Wo würden wir denn hinkommen, wenn jeder tun würde, wozu er grade Lust hat? Sind wir etwa Dämonen? Anarchistenpack, elendes.

In dieser Schule lernen wir, was gut ist und was böse. Gut war es, jemanden etwas zu klauen. Schlecht: Erwischt zu werden. Auch lernten wir dort, dass Seelenfangen was tolles ist. Dass es wunderbar ist, wenn man andere Quälen kann. Und dass körperliche Kraft nicht immer alles ist. Man muss auch sein Gegenüber betrügen können. Jaja, betrügen.

Vor 2000 Jahren muss es gewesen sein. Fast so lange her, wie ich alt bin. Fast. Wir hatten eine Prüfung in Rechtslehre. Und als es zum Abgeben war, habe ich mich unsichtbar gemacht, bin zu meinem Tischnachbarn, habe meinen Namen auf seinen Test geschrieben, und seinen auf ein leeres Blatt. Ich werde niemals den Genuss vergessen, als er halb zu Tode geprügelt wurde. Und ich durfte ihn noch selber schlagen. Ja, schlagen durfte ich ihn, bis sein Blut sich über der Ebene verteilte. Und die Schmerzensschreie! Wunderbar! Ich sage euch, es war zu köstlich.

Weniger köstlich war, als er mir ein paar Wochen später dasselbe antat. Gar nicht köstlich. Und wie weh das tat. Schrecklich. Seit damals habe ich eines gelernt: Immer auf der Hut sein. Immer. Sonst gibt es Saures.

Ich war einer der besten im Betrügen in meiner Klasse. Oh, und wie ich das war. Ich betrog die anderen um alles. Ich war richtig gut. Träumte schon davon, Seelen zu fangen. Ja, die hätte ich gerne gefangen.

Aber ich konnte nicht. Weil ich aus der Schule geworfen wurde. Jaja. Geworfen wurde ich. Mit vielen Schmerzen. Und Folter. Geworfen. Nicht nur aus der Schule. Sogar aus der Hölle.
« Letzte Änderung: 03. August 2008, 22:05:16 von Surtur » Gespeichert

Surtur
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« Antworten #4 am: 22. August 2006, 16:07:07 »

Warum ich aus der Hölle geworfen wurde

Die SChule war so wunderbar. Täglich frisches Fleisch, frische Seelen, zu quälen. Und die wunderbaren Regeln. Alles wurde einem gesagt. Alles. Sogar, in was man sich verwandeln musste, und i8n was man sich nicht verwandeln durfte.

Wir hatten sogar eigenen Verwandlungsunterrricht. Ja, nur für uns.

Da haben wir gelernt, wie man eine Ratte wurde. Oder ein Rabe. Das war wunderbar. Richtig wudnerbar. Ein Rabe zu sein. Oder eine Ratte. Toll war das.

Aber dann kam der Tag. An diesem Tag passierte es. Es war grauenvoll: Wir lernten eine neue Verwandlung. In eine Spinne. Igitt. Spinnen. Die sehen doch aus wie Dämonen. Pfui Spinne. Ich verwandle mich doch nicht in Spoinnen. Wie grauenhaft. Alleine die Vorstellung. Spinnen. Igitt. Anarchistenpack, elendes.

Alle Verwandelten sich. Nur ich nicht. Weigerte mich. wurde bestraft. Hart bestraft. Schrie laut durch die Höllen vor lauter Schmerzen. Höllische Schmerzen.

Weigerte mich noch immer. Dann wurde ich verbannt. Geworfen aus meiner Heimat. Aus der kuschelig warmen Hölle. Warum sie mich nicht einfach getötet haben? Einfach deshalb, weil ein Leben auf der materiellen Welt noch schlimmer war. Viel schlimmer als der Tod. Der Tod endete. Aber das hier? Dauerte ewig. Pfui. Eckelhaft. Und so kalt. Sadistenpack. Naja, was sollte ich erwarten? Waren eben Teufel.
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Surtur
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« Antworten #5 am: 28. August 2006, 07:28:11 »

Das Leben auf der Welt der Materiellen

Jaja, da war ich nun. War auf der MAteriellen Ebene gefangen. Gefangen. Ich. Schrecklich.

Ich flog umher, flog nach Norden, nach Süden. Aber gab keinen Weg zurück. Fand keinen. Und ich wollte heim. Heim in die kuschelwarme Hölle. Hier war so kalt. Bitterkalt.

Flog ich nach Osten und nach Westen. Auch nichts anderes. ÜBeralld as gleiche.

Traurig setzte ich mich auf einen Stein. Einen kalten, kalten Stein. Und dachte nach. Was hatte ich denn gelernt?

Nun. Nicht viel. AUßer, wie man sich in eine Ratte verwandlte. Oder einen Raben. Oder sich unsichtbar machte. Aber sonst? Sonst hatte ich gar nicht viel gelernt. Nein, nicht viel.

Jaja, so saß ich da und grübelte. Dann entschloss ich, mich umzusehen. War ich in einem Land, einem seltsamen Land.

Wie seltsam. Die Leute hier trugen Röcke. Und seltsame Kleider. Und waren ganz verwirrt. Wirklich sehr verwirrt. Zumindest kam es mir so vor. Ja, so kam es mir vor. Nannten sich Chessenta. Was für ein komischer Name. Komischer Name aber auch.
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Surtur
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« Antworten #6 am: 07. September 2006, 13:22:17 »

Mein Leben in Chessenta

Da war ich nun, ich imp, und war so alleine. So alleine hier in der Fremde. Wusste nicht,w as ich tun sollte. Und so kalt. So schlich mich zu den kleinen Lagerfeuern ab und zu. Warm. War so warm beim Feuer. Fast wie daheim, fast wie in der Hölle.

Oh, hab ich so vermisst die Hölle, habe mich gesehnt nach den Regeln, hier alles war so chaotisch, so verwirrend, so anderes. Pfui, hasse alles andere. Pfui.

Doch dann, dann war da etwas. Etwas anderes. Es war in d er Nähe. Konnte es spüren. War fast wie daheim. Etwas großes. Etwas mächtiges.

Ich folgte dem Gefühl. Bin ihm nach. Habe gesucht. Und dann fand ich ihn. Ihn. Er war so wunderschön. So Wunderschön war er. Und so voller Macht.

Er lächelte freundlich. Und dann spürte ich die Schmerzen. So wunderbare Schmerzen. Schon lange hab ich nicht mehr solche Schmerzen gehabt. So vermisst.

Oh, er war so wunderbar. Ich sagte seinen Namen voller Sehnsucht: "Oh Gargauth, mein Meister".
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Surtur
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« Antworten #7 am: 20. September 2006, 10:14:56 »

Lehrjahre sind keine Herrenjahre

Habe ich diesen großen wudnerbaren Teufel also getroffen. Oh, wie schönw ar es ihn zu treffen. Jaja, sehr schön. Und er hat mir erzählt so wunderbare Dinge. Ein paar wusste ich schon. Ein paar waren neu. Das mit den Verträgen. Das war aber anders als daheim. Aber er versprach mir,  dass ich wieder heim dufte. Ja nach Hause. Irgendwann. Wenn ich meien Arbeit tat. Gut tat. Sehr gut tat. Aber das würde ich sicher tun. Schließlich war ich ja ein Imp. Die Elite. der Elite-imp.

Veträge machen und Seelen binden. Das hatte er gesagt. Und brav die Arbeit tun. Jaja. Dann dürfte ich nach Hause. Klar. Sowas tut doch ein Imp gerne. Also hab ich mich umgesehen. Hier gab es viele Seelen. Und der Geruch. Denn wie jeder Imp weiß, hat jede Seele einen eigenen Geruch? Manche riechen nach Lug, manche nach betrug und manche Stinken nach Frömmigkeit. Andere riechen wunderbar nach falscher Frömmigkeit. Und hier, hier roch es überall so wunderbar lecker.

Also erschien ich einem und sagte: "Du suchst nach mir! Und ich biete dir, was du willst, wenn du mir die Seele verkaufst!"
Dochd er wollte nicht. Der nahm einen Besen und schlug nach mir! Au! Aua! So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Nein, gar nicht. Warum prügelte der mich so. Aua!

Einige male wurde ichv erprügelt, bis ich begriff: So wird das nix. Nein, gar nix. Ganz und gar nix. Weil die Leute erschreckten sich, wenn sie einen Imp sahen. Sie schimpften mich Dämon, Unhold, Eckelhaftes Irgendetwas. ODer sie alchten mich aus. Lachten über mich, nahmen mich nicht ernst. Und keiner gab mir die Seele. Nicht einer. Oh, ich armer Imp. Für ewig würde ich wohl hier bleiben müssen. Oh, ich armer ich, Ohhhhweh und jemineh.
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Surtur
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« Antworten #8 am: 28. Oktober 2006, 10:49:57 »

Die tolle Idee

Ja, so ging es dahin. Jahr um Jahr, Jahrhudnert um Jahrhundert. Die Zeit verging, Jaja,v erging und verging. Sie verging und ich hatte nicht eine Seele. Nein, nicht eine. Gar keine. Nichtmal eien winzigkleine. Nix, einfach gar nix.

Traurig war ich. Oh, so sehr traurig. Sooo traurig war ich. Nie wieder heim. So kalt war es. Und ichw ar so allein. Aber dann fand mich jemand. Weiß nicht, wie er mich fand. Er fand mich. Und er redete mit mir. War wohl ein diener von einem so komischen gott. Jaja, einem Gott. Nannte sich Tyrannos. Und er diente ihm. Er folterte mich ein bischen. Oh, wie wunderbar er folterte. Wollte mich bekehren. Wusste gar nix von dem Tyrannen. Er erzählte mir. Und ich hörte. War fast wie daheim, der Tyrann. Könnte fast ein Teufel gewesen sein. Jaja, fast Teufel. Fast Eliteteufel. Wie ich. Jaja, fast wie ich. War aber anders.

Irgendwann hat er mich freigelassen. Aber gab mir Hilfe. Gab mir Rat. Als Kuh soll ich mich verwandeln. Als Kuh in die Nähe schleichen. Als Kuh unter sie mischen. Jaja, als Kuh. So viele Kühe. Überall Kühe in Chessenta.

Jaja.

Und ich konnte mich verwandeln in eine Kuh, weil ich wollte ich ja nicht verwandeln in eine Spinne. So wurde ich eine Kuh. Und es war wunderbar. So als Kuh. Wunderbare Kuh. Der Imp als Kuh. Jaja. Und so würde ich sie fangen. So würde ich meine Seele bekommen. Und bald wieder heimkommen. Jaja, heim ins schöne warme Höllenfeuer. So wunderbar warm. jaja
« Letzte Änderung: 03. August 2008, 22:18:50 von Surtur » Gespeichert

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« Antworten #9 am: 16. November 2006, 20:18:30 »

Kristos

Viele Jahre habe ich versucht, habe gesucht und gesucht. Aber fand keinen. Doch einen. Nach langer Zeit fand ich ihn. Ihn, den einen. Er war so voller Hass. Er hatte seine Frau verloren, hatte nichts. Nur seinen Vater,d er ihn schlug. Er war ein nichts, ein niemand. Er träumte. Träumte von Leben und von Tod. Er wollte es beweisen, wollte lernen in der Stadt. Aber er konnte nicht. Musste Kühe hüten. Kein Gold, kein Vertrauter, keine Ausbildung.

Ich roch ihn von weitem, ich fand ihn. Ich machte ihm Angebote. Süße Angebote. Wollte ihm helfen, dem armen Jungen. So jung, so naiv.

Und er ging ein. Verkaufte seine Seele. Für Wissen, für Macht und für einen Diener. Ja. Dienen würde ich ihm. Bis zu seinem Tod. Dann würde seien Seele mir gehören. Ja, mir. Mir alleine.

Und so ward es geschehen. Dieser dumme Junge. Dieser einfältige Kristos. Bald gehört sie mir. Deine Seele. Mein Schatz!
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Surtur
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« Antworten #10 am: 15. Dezember 2006, 12:31:20 »

Der Pakt

Und er ging ein auf meinen Plan, jaja, er machte mit. Er verkaufte seine Seele. Ich bekam seine Seele. Aber erst nachs einem Tod. Bekam sie. Als Gegenzug würde ich sein Diener sein. Sein Vertrauter.

Er brauchte einen Vertrauten. Sonst könnte er nicht auf die Magierschule gehen. BRauchte Vertrauten, bruachte mich. Und ich rbauchte ihn. brauchte seine Seele, aber erst nach dem Tod. Bis dorthin sein vertrauter, sein Diener. Jaja.

Und was für ein Diener war ich. Der beste Diener war ich. Hab ihm geholfen. Oh, lustige sachen haben wir gemacht. Haben Magier die Bücher geklaut und Zauber herausgeschrieben. Haben abgeschrieben, gestohlen, betrogen. Es war so ein Spass! Haben alle hinters Licht geführt. Brav waren wir. Gelobt wurden wir. Befördert wurden wir. Zum Oberhaupt der Schule wurden wir. Kleine Schule. aber feine Schule.

Erpresst haben wir, bespitzelt haben wir, gelauscht haben wir, vernichtet haben wir. Oh, es war so böse, so wunderbar Böse. Und es war so Ordentlich. Ja, nie wurde etwas nachgewiesen. Als Oberhaupt. Wunderbar war es.

Wunderbare Jahre. WUNDERBARE JAHRE!
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Surtur
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« Antworten #11 am: 27. Dezember 2006, 18:23:34 »

Ärger im Paradies

Jaja, Ärger, großer Ärger. Ärgerlicher Kristos. Lief immer öfter den Frauen nach, hat sich kaum mehr um seine Sache gekümmert. Nur noch Frauen. Und Leidenschaft. Fetter Kristos. widerlicher Kristos. Wollte nicht mehr weiterkommen. War zufrieden und fett. Zufrieden mit dem, was er erreicht hatte. Keine Lust mehr auf mehr. Widerlicher Kristos.

Musste Unterhosen on Frauens tehlen, musste widerliche dinge tun. Liebesbriefe abgeben. Schöne Jahre waren vorbei. Widerliche Jahre begannen.

Widerlicher Kristos. Dummer Kristos, hässlicher Kristos. Ich hasse Kristos.
« Letzte Änderung: 03. August 2008, 22:15:37 von Surtur » Gespeichert

Surtur
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« Antworten #12 am: 28. Dezember 2006, 12:20:12 »

Rache

Kristos. Immer nur Lust im Sinn. Vergaß auf den auftrag. Vergaß auf mich. Niemand vergisst auf mich. Böser Kristos. Rache. Süße, feine Rache.

Hat er ein Mädchen gefunden. Süßes Mädchen, junges Mädchen. Liebe, immer nur Liebe. Pfui. Hasse Liebe, Liebe tut weh. Das Wort alleine! Schmerzen, so große Schmerzen. Ich hasse es. Ich hasse ihn. Oh, wie ich ihn hasse, brennend, schmerzend, wundersüß. So tiefster, inniger Hass.

Habe ihn verraten. Er weiß es nicht. Habe ihn verraten an ihren Vater. Und dann kam ihr Vater. Mit der Mistgabel kam er in den Stall. Nackte Tochter, nackter Kristos. Wie wunderbar. So süß die Rache, so schön. Fast wie daheim.

Kristos floh, flüchtete vor der Gabel.

Blaues Licht, es zog uns hinein.

Kamen heraus.

Fremdes Land, unbekannt. Weg aus Chessenta, weg von allen, weg von dem Mädchen. Weg. Er wird nie erfahren, woher der Vater es wusste. Niemals. Werde es nie sagen. Oh, du süße Rache, du wunderbares Gefühl.

Er vermutet es, weiß es aber nicht. Dummer Kristos. Ich spüre Hass in ihm. Tiefsten Hass.

Wie wunderbar das Leben doch sein kann.
« Letzte Änderung: 03. August 2008, 22:17:09 von Surtur » Gespeichert

Surtur
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« Antworten #13 am: 10. Februar 2007, 14:36:48 »

Seldaria

Wudnerbare Zeiten, ja... aber er weiß es. Er ahnt es. Er vertraut mir nicht mehr. Gar nicht mehr. Schickt mich zu seltsamen Aufträgen. Jaja, will dass ich reiche Frau finde. Fette Kuh soll er haben. Hässliche Kuh. Soll er haben seine Kuh. Dummer Kristos. Werde ihm zeigen was es bedeutet mir nicht zu vertrauen.

Und dann war da noch etwas. Habe es gehört. In den Strasse. Bekannt und alt. Tyrannos. Jaja, ich spüre ihn. Vielleicht wäre er die bessere Wahl. Nicht dieser dumme Kristos.

Widerlicher Kristos.
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« Antworten #14 am: 10. Februar 2007, 14:46:48 »

Tyrannos

War in den Bergen. Habe sie gefunden. Habe mit ihr geredet. Habe ihn verkauft. Ja, verkauft an sie. Er wird dienen. Meinem neuen Herrn dienen. Das wird er. Und er wird Qualen erleiden. Qualen. Sie wird ihn quälen. Das wird sie. Und es wird ihm nicht gefallen. Nein, wird es ihm nicht. Wie er hassen wird.

Er wird es hassen. Dienen zu müssen. Dienen einem Gott.

Wie süß ist die Rache.
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« Antworten #15 am: 10. Februar 2007, 16:11:47 »

Plötzlich verändert sich das Schriftbild. Es sieht anders aus. Die Sprache scheint dieselbe, aber die Hand, die es schrieb scheint eine andere:

Von Verrätern

Ich habe dein Buch gefunden. Ich habe es gelesen. Während du weg warst. Weg bei ihr. Und versucht hast, mich an sie zu verkaufen. Du nennst ihren Gott den deinen?

Dachtest du, ich würde nicht drauf kommen? Dachtest du, ich kenne dein Versteck nicht? Dachtest du, ich würde mitansehen, wie du mich manipulieren versuchst?

Alberner kleiner Imp. Du hast einen Fehler gemacht. Du hast dich mit Mächten eingelassen, die du niemals verstehen wirst. Ließ diese Zeilen und flüchte. Flüchte so weit du kannst. Denn du hast den Vertrag gebrochen.

Und du weißt, was das bedeutet!
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« Antworten #16 am: 10. Februar 2007, 16:27:00 »

Flucht und Angst

Er wird mich nicht finden. Nein, wird er nicht. Nicht hier oben, nicht hier im Süden. Im Gebirge, im Tempel. Da bin ich sicher. Jaja, sicher. Hier. Hierher kommt er nicht.

Niemals. Er wird es nicht wagen. nicht hierher. Nein. Darf nicht sein.

Er wird uns vernichten, zerreißen, töten, zerfetzen.

Oder noch schlimmer: er wird mich verraten. Verraten an die Hölle. Verraten, dass ich abgefallen bin. Abegfallen vom Glauben. Einem anderen gehorche. Ein neuer Meister.

Beschütze mich. Oh, Tyrannos, beschütze mich vor ihm. Bitte, beschütze mich vor dem Kristos. Bitte, bitte, bitte.
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« Antworten #17 am: 10. Februar 2007, 16:48:34 »

Die nächsten Zeilen des Buches waren wieder in der anderen Handschrift geschrieben:

Epilog

Es war schwerer als gedacht, den Imp zu finden. Doch am Ende gelang es mit 2 guten Freunden. Sie halfen mir ihn zu finden und zu binden.

Ich nahm ihn mit, mit in den Wald. Dort, in einer abgelegenen Höhle nahm ich Rache. Zu lange hatte er mit mir gespielt, mir gedroht, auf meinen Gefühlen herumgetramplet.

Habe ich ihn gehasst? Nun, zu beginn sicher nicht. Ich hieß ihn willkommen, wie es mir aufgetragen worden war. Ich erwartete sein kommen. Ich wollte für ihn da sein. Doch er hatte nicht verstanden, seinen eigenen Kopf gehabt. Zu begrenzt war sein Verstand, zu überheblich sein Ego.

Hasse ich ihn jetzt? Nein, wie könnte ich dies tun. Mitleid empfinde ich für die arme Kreatur in ihrem Käfig. Eingesperrt weiß er, welches Schicksal in erwarten wird. Erst hat er mich verraten, dann die Hölle selber. Verstossen daraus erwartet ihn nur noch sein Tod oder ewige Qualen.

Nutzlos ist er nun. Gebrochen ist er. Seine Schultern hängen matt an ihm herab. Sein Stolz ein für allemal gebrochen.

Was wird aus ihm werden? Ich werde ihn verkaufen. An wen? Wer kann dies sagen. Vermutlich an einen der Drow. Kajanje oder ein anderer. Seelen kann man immer gebrauchen. Was wird dannach aus ihm werden?

Das wissen nur die Götter.

Doch auch ich habe etwas gelernt. So sehr er mich auch betrogen hat, so sehr er den Vertrag gebrochen hat: Lässt du dich einmal mit ihnen ein, so wirst du sie niemals wieder los.

Jeder Pakt hat seine Konsequenzen.

Mir nahmen sie eines der wertvollsten Dinge, die ein Mensch besitzen kann: Die Möglichkeit jemals wieder körperlich zu lieben.

Manches mal überlege ich, ob es nicht besser wäre, gleich seine Seele zu verlieren. Aber auch wenn es vielleicht eine Ironie, ein übler Scherz oder gar ein eckelhafter Teil der Bestrafung ist:

Es bleibt mir am Ende doch noch die Hoffnung.
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Surtur
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It's Buddy Kristos


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« Antworten #18 am: 10. Februar 2007, 18:28:39 »

Mit diesen Zeilen endet das Buch. Es liegt ordentlich auf dem Tisch des Magisters in seinem Zimmer.

Dort liegt es, ihn zu mahnen und ihn zu erinnern. Nach dem letzten Eintrag hat er es niemals wieder angefasst. Die restlichen Seiten bleiben leer.

Und so endet auch jene Geschichte. Die Geschichte des Lebens eines Imps.
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