Das Weltentor
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Autor Thema: Kristos gesammelte Werke:  (Gelesen 4388 mal)
Surtur
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It's Buddy Kristos


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« am: 26. Oktober 2006, 16:51:36 »

Über das Gift der Schwertspinne

Kristos erstes Werk in der neuen Welt war ein Buch über Gifte. Zu finden war es sowohl in der Bibliothek in Fürstenborn, als auch eine Abschrift in der Bibliothek zu Achazat. Als Autor des Buches wird Kristos Mios genannt, Joachim Kerninnger scheint als Co-Autor auf.


Die ersten Seiten enthalten eine Widmung an Fürstenborn, an die Hochmagier der Akademie, an seine Heimat, an Nathee, aber vor allem an Joachim, der ihn wohl so sehr unterstützt hat und "ohne den dieses Werk niemals entstanden wäre"

Als nächstes folgt eine Darlegung seiner Theorien und seiner Ergebnisse. Es beschreibt, wie man wohl das Gift von einem Blutgift in ein Nervengift umwandeln könne, wie man Schmerzen lindern oder verursachen könne, und schließlich erfolgen Schlussfolgerungen, dass es sogar möglich wäre, daraus Heilmittel zu erschaffen.

Die letzten Seiten des Werkes enthalten den Anhang. Hier sind eine enorme Menge an Daten und deren Auswertungen aufgelistet. Jene Daten scheinen die im Vorhinein aufgestellten Thesen zu bestätigen und können sicher als Grundlage weiterer Untersuchungen verwendet werden.
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Surtur
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It's Buddy Kristos


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« Antworten #1 am: 26. Oktober 2006, 17:02:00 »

Vom Unterschied zwischen Arkaner und Göttlicher Magie

Bei Kristos zweitem Werk handelt es sich um seine Magisterarbeit. Als Autor wird Kristos Mios genannt. Zu finden ist es in der Bbliothek zu Fürstenborn. In Achazat ist es als Vorwort des Werkes Tjamosch zu finden.


Vom Unterschied zwischen Arkaner und Göttlicher Magie

Laut den Sagen der Geschichte von Faerun wurde angenommen, dass die Magie seit Anbeginn der Zeit existiert. Seit Menschengedenken wird hierbei aber zwischen Arkaner und göttlicher Magie unterschieden. Dabei reden wir von göttlicher Magie, wenn vom Glauben heraus gewirkt wird, und von arkaner, wenn nicht.

Doch wo genau liegen jene Unterschiede. Ist es denn so, dass jene Unterschiede so fundamental sind? Welche Dinge sind von gemeinsamer Natur? Diese Fragen erscheinen von enormer Wichtigkeit für etwaige Schlussfolgerungen.

In meinem Bericht ziehe ich Schlüsse aus den Daten einiger Forschungsreihen meienr Heimat. Zusätzlich noch habe ich Fakten und Daten aus einigen Büchern Fürstenborns übernommen. Dank sei an dieser Stelle Herobert von Jackenstolz gesagt, ohne dessen Buch: „Die Katalogisierung der Zauberwirker“ ich heute nicht hier wäre. In diesem Buch stellt Herobert einen Katalog aller Arten von Zauberwirkern auf. Er bezieht sich auf 3 Klassen von arkanen Zauberwirkern (Magier, Hexern und Barden) und 4 Klassen von göttlichen (Waldläufer, Paladine, Kleriker, Druiden). In diesem Buch wird behauptet, alle anderen seien Mischformen oder Spezialisierungen eben jener. Wenn es mir gestattet ist, werde ich die Termini aus jener Schrift übernehmen.

Des weiteren sei vorab gesagt, dass im folgenden der Akt des Zauber Vollbringens der Einfachheit halber als Wirken benannt wird. Ebenso werden die Zauber dem Kleriker zugeschrieben, auch wenn es in Wirklichkeit anders sein mag.

Dinge, die sich gleichen:

Beide, egal ob Kleriker oder arkaner Zauberwirker nutzen das Gewebe für ihre Zauber. Man kann als Magier die Wirkung des Zaubers des Klerikers erkennen und spüren. Außerdem ähneln sich die meisten Zauber auf fast eklatante Art und Weise. Unterschiede in der Ausführung der Zauber beschränken sich auf Kleinigkeiten wie die Wahl der arkanen Komponenten. Oder das Kleriker anstatt von Bewegungen und Ritualen nur ihr Heiliges Symbol benutzen müssen.

Des Weiteren gibt es in der Auswahl der Zauber auch kaum Unterschiede. So sind  Zauber der Stärkung und jene, welche einen geschickter machen, sowohl Teil des Repertoires von arkanen als auch göttlichen Zauberwirkern. Selbst der oft angeführte Unterschied, dass nur göttlichen Magiewirkern die Heilzauber zugeschrieben werden, ist eine fälschliche Annahme, da auch Barden, welche gemeinhin zu den arkanen Wirkern gezählt werden, befähigt sind, diese Zauber zu wirken. Dies legt die Schlussfolgerung nahe, dass es Prinzipiell keine Zauber gibt, die nur einer der beiden Gattungen von Magie zugewiesen werden können. Offensichtlich ist es den Arkanen nur schwerer, hinter die Wirkungsweise zu gelangen. Über die Gründe dafür muss bisher spekuliert werden. Und kann sicher Grundlage weiterer Forschungen auf diesem Gebiet sein.

Ein weiteres seltsames Phänomen scheinen arkane Zauberpatzer zu sein. Während bei Magiern und Hexenmeistern solche Phänomene schon bei leichtesten Rüstungen auftreten, ist dies bei Barden erst bei sehr viel beengenderen und schwereren Rüstungen beobachtet worden. Ebenso ist dies bei Waldläufern der Fall. Bei Klerikern oder Paladinen hingegen sind Fälle bekannt, wo dies selbst bei schwersten Rüstungen nicht zu beobachten war. Dies ist wohl darauf zurückzuführen sein, dass bei diesen bei den meisten Zaubern nur wenige Gesten und Riten benutzt werden, sondern vielmehr Gebete und heilige Foki. Es scheint also weniger eine generelle Auswirkung der Angewandten Art der Magie, sondern vielmehr eine Auswirkung der Art und Weise, wie die Zauber nun tatsächlich gewirkt werden. Denn sonst wäre es auch einem Waldläufer möglich, in schwersten Rüstungen Magie zu wirken. Auch kennen wir Beispiele von Kampfmagiern, welche gelernt haben gestenlos zu zaubern, und die auch in schwersten Rüstung keine Probleme haben, Magie zu wirken. Der Unterschied in der Ausführung der Zauber wird tatsächlich weiter unten noch einmal aufgegriffen und dort noch einmal genauer diskutiert.

Spontane Wundheilung von Personen scheint auch eines jener Dinge zu sein, die Kleriker oberflächlich von Magiern unterscheiden. So müssen jene Heilzauber nicht gesondert vorbereiten, sondern sind jederzeit in der Lage, diese spontan zu wirken. Jedoch ist dieser Unterschied nur oberflächlich, da spontanes Zaubersprechen die natürliche Wirkungsweise eines Hexers oder Barden darstellt. Somit ist diese Fähigkeit auch arkanen, sogar in noch größerem Umfang, anzurechnen.

Dinge, die sich unterscheiden:

An solchen Dingen sind nur unterschiedliche Ausführungen der einzelnen Zauber zu nennen. Während der Magier und Hexenmeister sich an Riten, Zauberzutaten und Gesten, sowie Sprachlichen Komponenten bedient, benötigt der Kleriker für die meisten Zauber nur sein heiliges Symbol, welches er als Fokus zu verwenden hat, und laut rezitierte Gebete. Während man die Gebete durchaus als den Verbalen Komponenten der Arkanen ähnlich betrachten kann, ist der Fokus als Ersatz für Zauberzutaten und Somatische Komponenten einzigartig. Dieser Unterschied ist aber auch der einzig objektiv erfassbare. Erwähnt sei dennoch, dass ein Kleriker nicht gänzlich ohne Zauberzutaten auskommt. Viele Zauber benötigen dennoch solche Materiellen Komponenten, die auch im Ritual des Wirkens verbraucht werden.

Schlussfolgerungen:

Der zuerst angenommen Grundsätzliche Unterschied zwischen göttlichen und arkanen Zauberwirkern hält einer näheren Betrachtung kaum stand. Die beiden Zauberwirkungsweisen sind sich einfach in zu vielen Belangen ähnlich. Nun kann man sich natürlich die Frage nach dem Grund dafür stellen. Lediglich die Unterschiedliche Ausführung einzelner Zauber sticht an Unterschied hervor. Doch eine Liste der Unterschiede zwischen Magier und Hexenmeister zeigt schon mehr Divergenzen als jene eine. Und doch zählt man beide zum arkanen.

Natürlich wird von beiden das Gewebe als Mittel ihre Zauber zu wirken benutzt. Daher mag es eigentlich gar nicht verwundern, dass sich beide so sehr ähneln. Jedoch sind auch andere Schlussfolgerungen durchaus von Interesse:

Gemeinhin wird angenommen, dass Kleriker ihre Zauber von den Göttern erhalten. Sie beten zu jenen und bekommen als Dank für ihr Wirken im Sinne jener Götter die Kraft, Wunder zu vollbringen. Dies ist die ursprünglichste und natürlichste Auffassung von göttlicher Magie. Warum sollte man auch daran zweifeln, wird doch von keiner Seite, weder von den Göttern noch von sterblichen etwas anderes behauptet. Allerdings ist es noch bis zum heutigen Tag ein besonderes Rätsel, mit welchen Mitteln und woher die Götter die Macht nehmen, ihre Macht an sterbliche abzugeben. Das in diesem Zusammenhang gemeinhin benutzte Argument, es seien eben Götter und sie würden sich unserer Denkweise entziehen, mag uns hier vorerst genügen.

Doch wenn ich es wagen darf, hier ein kleines Gedankenexperiment:

Nehmen wir für einen Augenblick an, dass die Ähnlichkeiten zwischen arkaner Magie und göttlicher noch größer sind als gemeinhin angenommen. Ja, dass sie sogar tatsächlich gleich sind. Dass der Unterschied zwischen einem Barden und einem Waldläufer kleiner ist, als bisher angenommen. Nehmen wir an, dass göttliche Magie nichts weiter ist als arkane Magie, die nur anders zutage tritt. So wie die Magie in einem Barden anders zutage tritt als in einem Hexenmeister. Der Barde benötigt öfter akkustische Komponenten und es ist ihm unmöglich ohne diese Magie zu wirken. Was, wenn der heilige Fokus des Klerikers nichts anderes ist, wie die Verbalen Komponenten des Barden? Eben einfach eine andere Art und Weise, die Magie zu bündeln. Während der Magier es mit Riten und Komponenten versucht, genügt dem Kleriker einfach der Fokus um dies zu vollbringen. Angenommen diese Vermutung würde stimmen. Angenommen es wäre tatsächlich kein Unterschied zwischen arkaner und göttlicher Magie. Dies alles angenommen: Lässt sich dann behaupten, dass ein Kleriker vielleicht schon immer die Befähigung zur Magie besitzt? Dass er es in sich trägt, und das sein Glaube einfach nur ein Auslöser dieser Macht ist? Dass tiefer Glaube an eine Sache oder einen Gott oder ein Prinzip genügt, diese Mächte freizusetzen? Ähnlich wie beim Hexenmeister oft Gefahr, Wut, Zorn oder ähnliche Gefühle ihre Mächte freisetzen.

Doch wie gesagt handelt es sich hier nur ein Konstrukt, ein Gedankenexperiment, welches keinerlei Anspruch auf Wahrheit oder ähnliches trägt. Bei Schlussfolgerungen müssen wir eben den Pfad des Wissens verlassen und Theorien und Gedanken aufstellen, auch wenn sie vielleicht nicht der Wahrheit entsprechen oder wenig glaubwürdig wirken. Der Entscheidende Grund, weshalb oben genannte Theorie jedoch niemals existieren kann, ist, dass dann die Götter seit jeher gelogen hätten. Und diesen Gedanken, dass die Götter ihre Priester und Gläubigen belügen, ihnen Dinge vorenthalten und sie benutzen, diesen will ich hier gar nicht verfolgen, so absurd erscheint mir dies.
« Letzte Änderung: 10. August 2007, 12:40:00 von Surtur » Gespeichert

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It's Buddy Kristos


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« Antworten #2 am: 26. Oktober 2006, 17:08:47 »

Tjamosch

Als drittes Werk enstand Tjamoch. dies sit eien Abhandlung über die Götter Faeruns. Kristos veröffentlichte jene Abhandlung nicht unter seinem Namen, sondern unter dem Pseudonym Hesalon. Auch streitet er jedes Mitwirken zu diesem Werke ab. Als Vorwort ist ein Abdruck seines Werkes "Vom Unterschied zwischen Arkaner und Göttlicher Magie" enthalten. Zu finden ist jenes Buch in der Bibliothek von Achazat. Auch munkelt man, merhere Personen in Fürstenborn udn Achazat wären im Besitze eines Exemplares. Angeblich soll es ein Exemplar sogar in der Blbiothek zu Fürstenborn geben.

Tjamosch

In seiner Magisterarbeit wirft Magister Kristos Mios interessante Thesen auf. Wenngleich er jene Thesen bereits im nächsten Atemzug als Gedanken und reine Theorien ohne Wahrheitsgehalt abstempelt, so waren jene Gedanken doch sehr inspirierend. Im Folgenden möchte ich mich auf jene Theorien beziehen. Denn die Frage lautet doch: Was wenn sie wahr wären? Was, wenn es wirklich so wäre, wie von Kristos Mios angedeutet? Dies soll im Folgenden näher Beleuchtet werden.

Warum die Götter die Menschen brauchen

Angenommen, die obere These wäre mehr als reine Fiktion. Angenommen dahinter würde sich doch ein Körnchen Wahrheit verbergen. Dies könnte nur einen Schluss zulassen: die Götter hätten die Menschen seit jeher belogen. Nun drängt sich die Frage auf: Warum sollten Götter so etwas tun? Nun, aus demselben Grund, warum es auch andere tun: Um sich einen Vorteil zu erhoffen.

Nun, zu allererst sollte einmal etwas festgestellt werden: Götter sind nicht allmächtig. Dieser Fakt sollte eigentlich bekannt sein, wurde er doch nie abgestritten, selbst von den Göttern nicht. Ihre fehlende Allmacht zeigt sich an erschreckend vielen Beispielen: Dem Tod von einigen von ihnen, dem Ausgetrickst werden von anderen und nicht zuletzt dem immerwährenden Kampf gegen ihre Todfeinde. Wäre auch nur ein Wesen Allmächtig, so wäre es in der Lage, alle Feinde zu besiegen. Da ihm dieser Triumph nicht gegönnt ist, muss man davon ausgehen, dass ihm zumindest jene Macht fehlt. Und da ihm jene fehlt ist es auch unmöglich von Allmacht zu sprechen.

Offenbar ist jedoch etwas anderes: Es wurde anscheinend ein Pakt beschlossen. Ob auf Druck höherer Existenzen, oder auch nur wegen der Aussichtslosigkeit seinen Feind zu besiegen, dies sei hier nur Spekulation. Es ist auch für die Fragestellung nicht erforderlich zu Wissen. Wichtig ist nur, dass die Götter offenbar nicht die Fähigkeit haben direkt auf der Materiellen Welt einzugreifen. Dies ist ihnen nur über ihre Anhänger erlaubt. Und daher wäre dies auch ein elementarer Grund für alle Gottgleichen Gestalten, jenes Geheimnis zu wahren, so es existiert. Der Glaube an sie als höhere Wesen, der Glaube an ihre gottgleiche Macht muss auf jeden Fall in ihrem Interesse gewahrt bleiben. Unklar bleibt, ob die Gebete der Sterblichen nun direkt die Macht der Götter und deren Stärke und Fähigkeiten erhöht, oder nur ihren indirekten Einfluss auf die Sterblichen. Tatsächlich ist diese Frage jedoch nebensächlich, da es den Göttern sowieso nicht erlaubt ist, direkt einzugreifen. Klar ist jedoch eines: Desto mehr Priester, desto mehr Anhänger, desto mehr Leute lassen sich beeinflussen, desto mehr Leute stehen unter der Kontrolle des Göttlichen Wesens.

Warum die Menschen die Götter brauchen

Genau hier ist der Punkt, an welchem die Wichtigkeit der oben genannten Frage entscheidend hervortritt: Stammen die Wunder, die Klerikalen Mächte tatsächlich von den Göttern, oder aus den Priestern selber und aus ihrem Glauben an etwas?

Im zweiten Fall ist es einfach: Die Menschen brauchen die Götter, da sie sonst Siechtum, Unheil, Widernatürlichen Mächten und ähnlichen Dingen Schutzlos gegenüberstehen würden. Ohne die Macht weiser Kleriker wären viele Krankheiten bis heute nicht gestoppt worden, wäre die Menschheit als solches vermutlich am Rande der Vernichtung durch Untod und anderes. Kein Zweifel sei hierbei an der Wichtigkeit Klerikaler Zauberwirker gegeben.

Jedoch sei Zweifel an der Quelle ihrer Macht angebracht. Angenommen die Zauber entstammten keinem Gott, angenommen der Kleriker ist nicht nur ein Mittel, nicht nur eine Art Portal, durch welche diese Mächte wirken, all dies angenommen, welchen Sinn hätte es zu einem Gotte zu beten? Gibt es außer übernatürlichen Wundern auch andere Dinge, die Gebete rechtfertigen?

Nun, man ist geneigt diese Frage mit ja zu beantworten. Immerhin erhoffen sich Menschen ja etwas von der Anbetung. Sie erhoffen sich reiche Ernten, erhoffen sich Frieden, oder den Heldenhaften Tod im Krieg. Manche erhoffen sich Ordnung und Sicherheit, manche eine Starke Führung, die Fortschritt und Reichtum bringt. Da es den Göttern offenbar verboten ist, selber einzugreifen, haben sie ihre Legionen an Priestern, welche auf jene Bitten antworten sollten. Wobei wir wieder bei der Frage wären, ob nun die Priester ihre Zauber tatsächlich von ihren Göttern erhalten.

Aber davon abgesehen gibt es natürlich noch eine andere Ansicht: Götter sind ja für viele nicht Personen von immenser Macht, sondern Vertreter Gewisser Lehren. Sie sind Personifikationen gewisser Elemente des Lebens, ja sogar gewisser Philosophien. Als solche wäre ihre tatsächliche Macht ja von geringem Interesse, ist es doch das, wofür sie stehen, was sie auszeichnet. Doch genau hier liegt auch eines der Grundmerkwürdigkeiten des faerunschen Pantheons: Die Götter selbst. In der Sicht vieler sollten sie nur Personifikationen der Aspekte sein, welche sie vertreten. Idealisierte Vorbilder, an denen man sein Leben ausrichten kann, und deren Lehren man folgen sollte. Doch genau in dieser Funktion kann man häufig Versagen feststellen: Viele der Götter streiten sich lieber mit Göttern, die ihnen zu ähnlich sind, anstatt gegen jene vorzugehen, die ihnen zu unähnlich sind. Tempus und Garagos sind nur 2 dieser Götter, die sich lieber gegenseitig vernichten, als zu akzeptieren, dass sie weniger unterschiedlich sind, als beide glauben. Dasselbe kann man von Cyric und Tyrannos behaupten, welche fast dasselbe Dogma besitzen. Dann sei noch erwähnt, dass Göttern wie Kelemvor nachgesagt wird, dass er zu voreiligen Handlungen neigt und dadurch Fehler macht, ebenso wie manche Götter tatsächlich von Dämonen und Teufeln gefangen wurden und festgehalten.

Solche Beispiele von Fehlern, und von Persönlichen Differenzen unter den Göttern selber, ja sogar Antipathie unter denen, die sich am meisten ähneln, sind wohl die merkwürdigsten Ausgeburten dieses Pantheons.

Warum die Menschen keine Götter brauchen

Zusammengefasst ist diese Frage wirklich nicht einfach zu beantworten. Sind Götter lebensnotwendig? Man möchte es fast bezweifeln. Wenn man viele ihrer Handlungen beobachtet, geht es ihnen oftmals nur um ihren persönlichen Vorteil, um sie selber und ihre Macht, denn um die Menschen, für welche sie eigentlich die Verantwortung tragen. Man möchte fast annehmen, die Sterblichen wären ihnen egal, solange sie nur ihren Vorteil hätten.

Man möchte fast meinen, dass der Glaube an die Götter sogar mehr einschränkt als nützt. Man möchte meinen, dass sie als eine Art geistiger Vormund dienen. Ihre Anhänger nehmen jedes ihrer Worte als einen Befehl, als ihren Willen wahr und hinterfragen selten dessen Sinn. Zu Zweifeln, würde das nicht Häresie bedeuten? Ist somit nicht auch jeder geistige Fortschritt, jeder neue Weg, jede neue Idee, nicht auch im Keim zum ersticken gezwungen, in den althergebrachten und Festgefahrenen Wesensbildern der Götter und ihrer Dogmen?

Viele Philosophen behaupten, dass ein jeder Mensch Wissen, Weisheit und einen klaren Geist besitzt. Er habe die Fähigkeit Gut von Unrecht zu unterschieden. Ein jeder besitzt eine Stimme, welche ihn vor Dingen warnt. Der weise Philosphos Sokratos behauptete sogar, dass jene Stimme unfehlbar sei, und dass man ein rechtes Leben führen könne, wenn man nur gut genug auf sie höre und ihrem weisen Rat folgen würde.

Doch anstatt dem Wege der Vernunft und der eigenen Weisheit zu folgen, verleitet es viele den Göttern zu huldigen, an ihrer Macht zu erstaunen, ihre Werke zu bewundern und ihnen blind zu folgen. Jene Stimme der Vernunft wird dann zu einem Wimmern, wenn man verlernt auf sie zu hören.

Sollte die einzige Berechtigung für die Anbetung der Götter darin gelegen sein, dass sie uns mitteilen, wie wir zu leben haben, und auf die Stimme in uns zu vergessen, so ist es dies der Weg, wie es sein sollte? Sollten sich die Götter nicht nach den Bedürfnissen, nach den Wünschen, Sehnsüchten und Begierden der Menschen richten, anstatt das sich die Menschen nach den Launen der Götter orientieren?

Die Frage nach dem perfekten Gott

Gedanken sind freies Gut eines jeden Menschen. In Gedanken ist es einem Möglich alles zu erschaffen. So will ich nun einmal den Versuch unternehmen und mir Vorstellen, wie denn ein perfekter Gott zu sein hätte.

Nun, zuallererst sollten wir hier auf die Natur des Menschen und des Kosmos eingehen. Die meisten Gelehrten und auch die Faerunschen Götter stimmen überein, dass alles Existierende von immerwährenden Kämpfen zwischen verschiedenen Kräften beeinflusst wird.

Als Vorrangig wird hierbei der Kampf zwischen Ordnung und dem Chaos betrachtet. Dieser ist einer der Grundlegenden Kämpfe überhaupt. Ohne jegliche Ordnung, im Zustand totalen Chaos, könnte nichts existieren. Die Natur braucht gewisse Regelmäßigkeiten um zu gedeihen: Den Zyklus der Jahreszeiten, die Anfolge von Tag und Nacht, ja sogar so einfache Dinge wie die Kraft, die alle Dinge nach unten zeiht, oder das Wasser gefriert. Ohne Ordnung wäre nichts von Dauer, alles würde vergehen, noch ehe es entstanden. Ohne eine gewisse Ordnung der Dinge, gäbe es nur das Chaos, das Nichts, welches in sich selbst existiert.

Ohne Chaos jedoch, im Zustand perfekter Ordnung, wäre für den Menschen ebenso wenig Platz zu gedeihen. Wenn jegliche Einzigartigkeiten aufgehoben wären, jeder dasselbe tun und denken würde, so wäre dies geistiger Stillstand. Jede Kreativität, jede Kunst, jede geniale Idee wäre Unmöglich. Die Gesellschaft würde stagnieren, wäre Unfähig auf Veränderungen zu reagieren. Stillstand wäre dem Tod gleich. eine Traurige Existenz voller Agonie.

Neben dem Kampf zwischen Ordnung und Chaos wird meist der Kampf gut gegen Böse angeführt. ebenso wie Ordnung nicht ohne Chaos existieren kann, kann das Gute nicht ohne das Böse. Jeder Mensch wird mit einem freien Willen geboren. Mit der Fähigkeit sowohl zum Guten, als auch zum Bösen. „Nur wo Licht ist, kann Schatten sein“, lautete eine alte Volksweisheit. Ohne Liebe wäre es nicht möglich zu Hassen. Und ohne Hass gäbe es keine Liebe. Liebe weckt im Menschen ein Gefühl des Verlangens, des Verzehrens, der Begierde. Doch wenn diese Begierde nicht gestillt wird, das verlangen nicht erwidert, so entsteht Hass. Hassen wir nicht das, wonach wir uns im innersten Verzehren? Hassen wir nicht jene, die Besitzen, was wir begehren? Neid, Missgunst, Rache. Dies alles könnte niemals sein, ohne das Verlangen nach Dingen, die unerreichbar wirken. Aber selbst wenn man jene Dinge in seinen Besitz bringt und die Liebe und das Glück findet, so gibt es doch die Furcht. furcht es wieder zu verlieren, Furcht eines Tages alleine zu sein. Man muss es beschützen, festhalten. Niemand darf es wegnehmen. So lebt die Dunkelheit auch in jenen des Lichtes. Sie lauert hinter dem Vorhang und wartet auf ihren Auftritt. Nicht einmal der Edelste mag davor gefeit sein.

Ja, viele versuchen Teile dieser Wahrheit zu verdrängen, abzuschieben. Anhänger manch finsterer Gottheiten versuchen jeden Gedanken an Nächstenliebe und Mitleid auszulöschen, versuchen Dinge wie Liebe aus ihren Herzen zu vertreiben, ebenso wie manche Diener so genannter guter Gottheiten versuchen den Hass auf den Feind zu verdrängen. Lieber die andere Wange hinhalten, ja lieber sterben, als jene Gefühle zuzulassen. Und dann gibt es noch jene, die für sich entdeckt haben, dass es nicht reicht, sich nur einer Seite zu verschließen, sondern welche versuchen gleich jedes Gefühl aus ihrer Brust zu verbannen. Wo keine Liebe, da auch kein Hass. Keine Begierde, keine Leidenschaft. In der Hoffnung, so vor allen Schmerzen geschützt zu sein. Doch frage ich: Was ist ein Leben ohne Liebe? Was ist ein Leben ohne Leidenschaft, ohne etwas, wofür es sich zu leben lohnt, ohne Ziele und Wünsche, was ist ein solches Leben wert? Ist man dann nicht ein Zombie? Lebend schon Tod? Innerlich verfaulend, nur noch auf den Tag des Todes wartend? Welchen Sinn macht es noch, sein Leben fortzusetzen, ohne Aussicht auf Vergnügen, Erheiterung oder die Elementarsten Wünsche nach Geborgenheit, Liebe und Familie?

Auch wenn ich es gerne verleugnen möchte, so gibt es doch viele, welche jener Richtung folgen. Doch wenn man gewollt hätte, das man jegliches Gefühl bannt, wozu wären sie dann gegeben?

Wie dem auch sei, bei näherer Betrachtung wird eines ganz deutlich: Weder Rechtschaffenheit noch Chaos, weder Gutes noch Böses kann für sich selbst existieren. ebenso wenig wie Tag ohne Nacht, wie Dunkel ohne Licht und Feuer ohne Wasser. Die Welt besteht aus Gegensätzen, steht in ständigem Kampf mit sich selber.

Wenn man mich fragen wollte, zu welchem Gott ich beten würde, dann wohl am ehesten ein solcher, welcher dies Verstanden hat. Einer, der Gegensätze nicht leugnet, auch nicht davon predigt, das der eine eines Tages über den anderen Siegen wird. sondern einer, der versteht, dass beides Teil der Welt ist. Noch mehr: Das es dies ist, was die Welt am Leben hält, sie Atmen und Pulsieren lässt.

Auch wenn die Götter Faeruns für verschiedene Aspekte, verschiedene Standpunkte stehen, so haben sie doch einen unübersehbaren Makel: Sie sehen nicht den Kampf, sondern nur den Sieg über den Feind als ihr Ziel an. Sie ahnen nicht, dass der Sieg ihren eigenen Untergang bedeuten würde. Außerdem sind sie viel zu sehr mit sich selber beschäftigt. Kelemvor, welcher in Liebe der Mystra verfallen ist, die wiederum dessen Erzfeind Velsharoon Schutz gewährt. Tyrannos und die Triade, welche sich gegenseitig als zu vernichtende Feinde ansehen, obwohl sie beide Rechtschaffenheit verkörpern. Solche Beispiele sind vielerlei zu finden.

Nein, der richtige und wahre Gott wäre anders. Ob es ihn gibt, jenen, der versteht, dass es die Gegensätze sind, welche die Welt aufrecht erhalten, dass es diesen ewigen Kampf braucht, ja er sogar Lebensnotwendig ist, ob es diesen einen gibt, wer bin ich, dies zu sagen.

Ich bin nur ein Denker, lebe viel zu sehr in Theorien als in der Wirklichkeit. Wer bin ich schon, zu sagen, was es gibt und was nicht.

Schlusswort

Dies alles sind nicht mehr als Gedanken, Gedanken eines alten Mannes. Kein einziger davon konnte bisher bewiesen werden. Dies alles sind nichts mehr als Gedankenexperimente, Schlussfolgerungen, vielleicht auch totaler Unsinn und unglaubwürdig. Doch stand es nie im Sinne des Verfassers, Fakten zu erschaffen, oder gar die einzig wahre Wahrheit zu verbreiten. Denn die Wahrheit zu begreifen, dazu fehlt uns Menschen jegliche Möglichkeit. Unsere Sinne sind begrenzt, unser Wissen ebenso. Niemals wird es uns vergönnt sein, die Welt hinter der Welt in all ihrer Unfassbarkeit zu bewundern. Dies sollte auch nie die Absicht sein. Wenn dieses Schriftstück eine Absicht verfolgte, dann nur jene:

Lieber Leser, öffne deinen Geist, denke das Undenkbare, verlasse ausgetretene Pfade, suche nach Wissen an Orten, wo es keiner jemals vermutete. Aber vor allem: denke selber, sei bei allem was du machst zu jeder Zeit kritisch. Kritisch den anderen gegenüber und noch kritischer dir gegenüber. Denn nur dann kann wahres Wissen irgendwann erlangt werden.
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« Antworten #3 am: 26. Oktober 2006, 18:51:56 »

Von falschen Lehren (Band I)

Tief in der Bibliothek zu Achazat findet sich unter vielen Schriften zum Thema Götter auch jener Band, welcher neu erscheint. Als Autor wird ein gewisser Haros genannt.


Von falschen Lehren
Band I: Torm


„Erlösung, wahre Reinheit wird nur durch den Dienst als Paladin gewonnen. Jedes Versagen in den Pflichten und Diensten eines Paladin schwächt Torm selbst, jeder Erfolg erhöht seinen Ruf und seine Ehre. Das Gesetz und die Ordnung sind die höchsten Pflichten eines Torm-Paladin. Er muss seinem Herren gehorchen (..) und Verrätern und Bösem den schnellstmöglichsten, schmerzhaften Tod bringen. (..)Die höchsten Pflichten eines Vorkämpfer des Torm sind der Glaube an Torm, die Familie, den Herren, dem er dient und allen guten Wesen Faerûns.“

Diese Worte sind ein Auszug aus dem Dogma von Torm. Torm, das ist jener Gott, der sich selbst als Bewahrer der Gerechtigkeit, der Reinheit und des Guten sieht. Als seinen größten Feind sieht jener den Tyrannen an, welchen er zur Zeit der Sorgen vernichten konnte. Bezahlt hat er diese Tat mit seinem eigenen Tod.

Doch welche Unterschiede bestehen zwischen dem Herrn der Furcht und Torm? Laut seinen Anhängern ist es vor allem die Skrupellosigkeit, das Leben von Unschuldigen aufs Spiel zu setzen, Gesetze höher als Mitleid und Mitgefühl zu stellen und auf ihren eigenen Vorteil bedacht zu sein. Auch sei es böse, die Untertanen mit Furch und Angst dazu zu bringen, Gesetzen zu gehorchen. Alles in allem sei diese Ordnung schlicht als Falsch, Gotteslästerlich und Böse bezeichnet.

Gehen wir doch auf den ersten Punkt näher ein: Dem Vorwurf der Skrupellosigkeit und des liederlichen Umgang mit Unschuldigen zur Durchsetzung der eigenen Ziele. Wenn wir an den Kampf der beiden Götter zurückdenken, dann erkennen wir hier schnell eine Lüge. Hat nicht Torm das leben von Millionen Unschuldiger Menschen, ja gar seiner Anhänger, geopfert, um den Tyrannen zu vernichten? Er hat bestimmt, jene zu töten, ihre Energien in sich aufzunehmen, um seinen schlimmsten Feind zu besiegen. Nicht nur hat er das Leben unschuldiger beendet, sondern dies sogar zu seinem eigenen Zwecken und zielen. Er wollte den Tyrannen vernichten, er wollte ihn stoppen, er wollte ihn töten. Dies alles geschah nur für ihn. Und dafür mussten Millionen von Menschen ihr Leben geben.

Der zweite Vorwurf ist, dass die Tyrannen das Gesetz höher stellen würden als alles andere. Doch wie steht es im Dogma Torms?  „Das Gesetz und die Ordnung sind die höchsten Pflichten eines Torm-Paladin. Er muss seinem Herren gehorchen (..) und Verrätern und Bösem den schnellstmöglichsten, schmerzhaften Tod bringen.“ Verräter sollen getötet werden? Das Gesetz als höchste Pflicht? gehorche deinem Meister? An welcher stelle steht hier das Gesetz und die Ordnung? Hier ist von keinem Gut die Rede, welches höher wiegt als die Ordnung. So ist auch hier kein Unterschied zu entdecken.

Der dritte Vorwurf ist der Vorwurf der Angst. Doch lasst uns die Gesetze genauer beobachten? Ist hier nicht von Strafen bis hin zur Todesstrafe die Rede? Welchen Sinn haben Strafen als zur Abschreckung, als Angst zu machen? Wenn du dies tust, dann droht dir jene Strafe. Spricht sich Torm auch nur in einem Satz dagegen aus? Setzt nicht auch er und seine Anhänger auf Abschreckung? Wo ist der Unterschied? Der Unterschied ist kaum zu erkennen.

Nun zum letzten Punkt. Die Gebote des Tyrannen seien Böse. Aus wessen Sicht? Aus der Sicht eines Gottes, welcher Unschuldige mordet um seinen Erzrivalen zu stoppen, ohne es sich offen einzugestehen? Einem Gott, welcher leugnet Unschuldige zu seinen Zwecken zu opfern, obwohl er genau dies tat? Aus dessen Sicht sei der Tyrann böse und seine Ordnung falsch? Falscher und Böser als seine eigenen Motive und Taten?

Wie man schnell erkennt ist die erbärmliche Wahrheit, dass es keinen ideologischen Unterschied zwischen Torm und dem Tyrannen gibt. Und Torm scheint dies durchaus bewusst, im Gegensatz zu vielen seiner Anhänger. Dies ist der einzige Grund für seine Abneigung gegen den Tyrnnane. Torm weiß, dass er für dasselbe steht. Und dass es am Ende nur einen geben kann. Und er setzt alles daran, dieser eine zu sein. Auch wenn er es offensichtlich nicht einmal eingestehen kann. Und genau darin besteht der Entscheidende Unterschied. Während der Tyrann offen, sogar in seinem Dogma, zugibt, der einzige sein zu wollen, der wahre, der Gott der Ordnung, so leugnet es Torm, weigert sich zu seinen Absichten zu stehen, ja leugnet sie sogar.

Somit kann gesagt werden, dass der einzige Unterschied zwischen Torm und dem Tyrannen jener ist, dass der Tyrann kein Theater spielt, keine Lügen verbreitet, sondern offen zu seinen Absichten steht, während man Torm nur einen uneinsichtigen Lügner und Blender nennen kann. Fast möchte man versucht sein, Mitleid für diesen armen Gott zu empfinden. Aber nur fast. Denn das Mitleid sollte vielmehr seinen fehlgeleiteten Anhängern gelten.
« Letzte Änderung: 10. August 2007, 12:42:56 von Surtur » Gespeichert

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« Antworten #4 am: 14. November 2006, 22:21:09 »

Von den falschen Lehren (Band II)

Neben dem ersten Band, da findet sich auchd er zweite, welcher Mystra gewidmet ist.

Von den falschen Lehren
Band II: Mystra


"Liebe die Magie um ihrer Selbst willen. Behandle sie niemals als bloße Waffe, um die Welt nach deinen Willen zu formen. Wirklich weiße ist es zu wissen, wann man die Magie nicht nutzen soll. Strebe danach weniger Magie anzuwenden je mächtiger man wird, den oft übertrifft das Versprechen oder die Warnung vor ihrer Nutzung in der Wirkung ihre Anwendung selbst. Magie ist eine Kunst, die Gabe der Dame, und diejenigen, die sie nutzen sind auf das Äußerste privilegiert. Verhalte dich bescheiden und nicht stolz. Bedenke die immer. Gebrauche die Kunst geschickt und wirkungsvoll, doch niemals rücksichtslos oder leichtsinnig. Strebe immer danach neue Magie zu erschaffen."

So lautet das Dogma Mystras. Die Göttin der Magie. Die Magie höchstselbst. Sie ist das Gewebe und das Gewebe ist die Magie. Die jetzige Mystra ist bereits die dritte Göttin mit diesem Namen. Die anderen beiden starben. Während die erste ihr Leben gab um die MAgie zu schützen und so das Gewebe schuf, wurde die zweite ind er Zeitder Sorgen dahingerafft.

Nun ist die dritte am Werke. Und sie führt die Tradition der Göttinen der Magie auf ihre Art und Weise fort.

Die erste gab ihr Leben, als der beste Magier, welcher in ihrer eigenen besonderen Gunst stand, sich zu einem Gotte erheben wollte. Um dieses zu verhindern gab sie selbst ihr Leben und erschuf das Gewebe, da sonst jegliche Magie vernichtet worden wäre.

Dann kam die Zweite. Sie sah diese Dinge schon weniger eng. Während die erste noch mit ihrem Leben verhindern wollte, dass sich die Menschen selber zu Göttern erheben, tat sich die zweite da wesentlich leichter. Selbst als Sterbliche geboren, machte sie auch sogleich ihren Liebhaber Azuth zu ihrem göttlichen Gehilfen. Sie gewährte ihm die Macht der Götter, damit er auf Ewig bei ihr bliebe.

Während es bei der zweiten noch eine Ausnahme blieb und nur einer zu den Göttern erhoben wurde, sieht es die jetzige Mystra wohl gar nicht mehr so genau. Während sie das Glück hatte, dass ihr eigentlicher Freund und Liebhaber von sich aus den Kreis der Götter betrat, machte sie sogleich auch noch dessen Erzfeind Velsharoon zu einem Gott. Der nächste Anwärter wartet bereits in der Gestalt von Elminsters und ihren anderen Auserwählten, die überall wie Pilze aus dem Boden schossen.

War nicht Sharin die Göttin der Lust und der hemmungslosen Liebe? Im Dogma von Mystra ist von ihren vielen Liebhabern nichts zu lesen. Aber es steht ja auch nirgends, dass es verboten sei.

Während Sharin offen zugibt, wofür sie einsteht, steht Mystra also für die Magie ein. Doch was ist mit jenen, die sich nicht an ihr Dogma halten? Was ist mit jenen, die sich dem liebenden Schoss von Mama Mystra nicht hingeben wollen? Was ist mit jenen, die noch Ehre besitzen und nicht mit ihr das Bett teilen wollen?

Nun, entweder Mystra hat keine Feinde, oder sie verzeiht auch jenen, die sie nicht mögen. Ihre Kirche betrachtet Tyrannso, Cyric und die Entropy (die sich zur Aufgabe gesetzt hat, alle Magie zu vernichten, ausnahmslos) als große Feinde. Doch hat man jemals gehört, dass die Anhänger jener Götter keinen Zugriff mehr auf das Gewebe bekommen hätten? Dass es ihnen unmöglich wäre zu zaubern? Nicht einmal bei der Entropy? Ist es Mystra egal? Oder fehlt ihr eifnach nur die Macht? Sogar die Anhänger von Shar wirken weiter Magie.

Vielleicht sollte sie sich einmal wegreissen von ihren Bettgeschichten. Vielleicht würde ihr dann sogar auffallen, dass Velsharoon, dem sie zur Gottheit verholfen hat, Shar, ihrer verschworenen Erzfeindin, näher steht, als sie ahnt. Doch dafür ist sie wohl zu sehr anderweitig beschäftigt. Oder einfach nur zu naiv.

Also: Warum sollte man zu ihr beten? Wegen der Magie? Die bekommt man auch ohne jegliche Gebete. Ob Mystra will oder nicht, sie wird denoch jedes Magiewirken zulassen. Egal, zu welchem Zwecke die Magie benutzt wird. Und was ihre restlichen Aktivitäten angeht: Warum zu Mystra beten, es gibt doch Sharin.
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Surtur
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« Antworten #5 am: 27. Dezember 2006, 17:43:37 »

Deis Agnosis

In Fürstenborn in der Bibliothek ist dieses Buch zu finden. Autor ist Kristos Mios, Magister der Akademie. Abschriften erreichen auch Achazat.

Am Einband ist folgendes Zeichen aufgebracht:




Deis Agnosis

Nur ein Traum

Der Schlaf, er schien mir Erholung, doch er war so weit fern. So nah stand ich davor, so nah war ich an der Lösung, wie seit jeher nicht. Wie lange hatte ich mir immer dieselben Fragen gestellt? Wie oft mir mein Hirn zermartert, doch jetzt, jetzt war keine Zeit mehr zu versäumen.

Nicht jeder Mensch hat in seinem Leben jene Momente, welche den Schleier entfernen, welche einen für kurze Zeit einen Blick auf wahrhaftige Göttlichkeit gestatten. Und seit wenigen Tagen darf ich mich zu jenen zählen.

Seit meiner Kindheit suchte ich nach Antworten, die tiefer gingen, unter der Oberfläche kratzten, Wahrheiten zu Tage fördern sollten, die über die Dogmen der einzelnen Götter hinausgehen. Wer in den Ländern, als Faerun bekannt, aufwächst, der lernt schnell, dass dies das Land der Götter ist, und das antworten immer nur im Sinne der Gottheit gegeben werden, welche gerade vom Antwortenden verehrt wird. Ohne nachzudenken brabbeln sie die Lehren jener nach, denen sie dienen, beschwören geistigen Stillstand, indem sie das Wissen toter höher schätzen als jenes der Lebenden. Ewiggleich und ewiggestrig verlaufen sie sich in Ideologien, ohne diese zu hinterfragen, ohne sie zu erneuern.

Doch jene hatten noch nie Antworten bereit, welche auch nur annähernd an das heranreichen, was mir offenbar wurde:

Ich war am Flusse südlich von Fürstenborn, schlief unter einem Baum selig ein. Einige Zeit mochte ich geschlafen haben, als mich plötzlich leise Stimmen aus dem schlaf weckten. Ich öffnete langsam meine Augen und spürte den Schmerz, den jene verspüren, welche aus dem dunkel direkt in die gleißende Sonne blicken. Die Stimmen vor mir, sie sprachen:

"Dreh dich um und erkenne, Sohn Cimbars"

Ich blickte hinter mich und sah meinen Schatten. dunkelstes und tiefstes Schwarz, als würde er sich in die Erde brennen. Ich blickte neben mich und sah andere Menschen, vor ihnen das gleisende Licht, hinter ihnen die Schatten. Ich trat zu jenem neben mir, und sah, wie er etwas am Boden zu schaffen hatte. Er nahm Erde und formte aus ihr eine Gestalt. Jene wuchs und wuchs, auf unermessliche Größe. Dann lehnte sich jener nach vorne und kniete vor dieser Gestalt, die er erschaffen hatte.

Ich blickte wieder zu der Sonne, doch war dort keine Sonne, sondern ein Auge, in welchem sich eine schwarze Spirale auf weißem Grund drehte. Das Licht wurde heller und heller, in meinen Ohren begann es zu kreischen.

Plötzlich riss ich meine Augen auf. Ich blickte vor mir auf den Fluss und die Bauernhöfe vor mir. Hektisch blickte ich in alle Richtungen, versuchte zu verstehen, war noch halb im Traum gefangen, ehe ich verstand.

Und als ich zum Fluss ging um mir den Schlaf aus dem Gesicht zu waschen, da erkannte ich, dass ich jetzt wirklich verstand. Ich weiß nicht, weshalb ich diesen Traum hatte, ich weiß nicht, weshalb heute, ich weiß nicht wer ihn mir geschickt hatte, aber zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich das Gefühl, ich verstand.

Von Chaos und Ordnung

Noch immer hatte ich das Bild vor Augen, diese Spirale. Man konnte nicht sagen, ob es eine schwarze Spirale auf weißem Grund, oder eine weiße Spirale auf schwarzem Grund sein mochte. Lange dachte ich über den Sinn darin nach und erkannte: Es ist das Zeichen für das Chaos in der Ordnung und der Ordnung im Chaos.

Desto mehr ich darüber sinniere, desto mehr Sinn ergibt dies. Es existiert kein Chaos ohne Ordnung. Selbst im größten Chaos gibt es kleine Elemente der Ordnung. Das einfachste Beispiel besteht aus Zahlen. Beim Versuch, die Zahlen 1 und 2 in möglichst chaotischer und unnachvollziehbarer Reihenfolge aufzuschreiben, erkennt man doch immer wieder dieselben 4 Grundbausteine: die Abfolge 12, 21, 22 und 11. Es gibt nur diese 4 Möglichkeiten von der Zahl davor auf die nächste zu gelangen. Dies ist eine Ordnung im Chaos. jedes Chaos ordnet sich selber. Die Frage ist nur, wie weit die Ordnung reicht und wie erkennbar jene ist. Jedoch ist sie vorhanden. Wenn auch nur im kleinen.

Ebenso existiert das Chaos in der Ordnung. Die einzige Vorstellbare perfekte Ordnung wäre das nichts, denn nur da besitzt jeder Punkt im Raum dieselbe Eigenschaft. Sobald auch nur ein Punkt eine andere Eigenschaft besitzt, kann man nicht mehr von perfekter Ordnung sprechen. So bedingen das Leben und die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Lebewesen, dass es keine perfekte Ordnung geben kann. Irgendjemand wird immer anders sein als andere, und wenn es der Herrscher ist. Ebenso wenig kann es perfektes Chaos geben. Selbst wenn sich jeder Punkt im Raum vom anderen unterschiedet, gerade dieser Unterschied schon wieder Ordnung bedeutet.

Von Gut und Böse

Wenn es keine Absolute Ordnung und kein absolutes Chaos geben kann, gibt es dann absolute Begriffe für gut und Böse?
Zum ersten Mal verstand ich die Zusammenhänge. Das gleißende Licht, desto heller es schien, desto dunkler wurden die Schatten. Wir Menschen, wir sind es, die das gute und Böse in sich tragen. Jeder von uns ist beides: sowohl Gut, als auch Böse. Und so sind es auch unsere Taten.
Ich weiß, wie seltsam diese Behauptung klingen mag, wie absurd sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Doch desto mehr Gutes es auf der Welt gibt, desto mehr Böses gibt es im Gegenzug.
Ohne das Gute hätten wir keinen Begriff für das Böse. Ohne das Glück, würden wir nicht wissen, was Unglück bedeutet. Ohne Liebe keine Leidenschaft, und kein Hass. Nur wer mit Leib und Seele lieben kann, kann auch Hassen. Die Frage ist weniger nach gut und Böse, sondern nach Leidenschaft und Leidenschaftslosigkeit. Vor Hass sind nur jene Gefeit, die sich auch vor der Liebe schützen. Nur jene, die alle Gefühle verbannen, sind im Stande, das Böse in sich fernzuhalten. Aber sie sind auch unfähig zu Lieben.

ebenso wie unsere Gefühle, sind auch unsere Taten weder Gut noch Böse. die Frage ist nur, ob man etwas tun will, ob man Entscheidungen treffen will, oder nicht. Jemand, der niemals Entscheidungen trifft, kann niemals fehlen. Doch wird er verhungern und sterben. Doch jene, die Entscheidungen treffen, diese müssen auch mit den Konsequenzen leben. Und die Konsequenzen sind ebenso wie das Innere der Menschen weder nur gut, noch nur böse.

Selbst ein Mord trägt gutes in sich. Nicht nur für jenen, der einen Vorteil im Tod des anderen sieht, auch bei anderen tritt dadurch das beste in ihnen hervor. Der Wachmann, welcher den Mord löst und dadurch befördert wird, die Anwälte und Richterschaft, welche dadurch arbeit und Bort verdient, aber auch die Angehörigen, denn die Trauer ermöglicht es ihnen, näher mit anderen zusammenzuwachsen, Mitgefühl und Mitleid, Wohltätigkeit kennen zu lernen. Natürlich ist eine solche Tat keine gute, doch sie bringt in vielen Menschen das Beste hervor. Sie bringt die guten dazu, sich zu verbrüdern, Differenzen über Bord zu werfen, Kleinigkeiten zu vergessen und zusammenzuarbeiten.
Ebenso ist der beste Heiler nicht vor Anfeindungen gefeit. Sogar das Heilen, die Tat des Guten schlechthin ist nicht davor gefeit, Hass hervorzubringen. Vor allem einmal in jenen, welche gewisse Leute lieber tot sehen würden, als von einem Heiler gerettet. Diese sind sowieso schon böse, doch dieser Hass kann noch verstärkt werden. Ebenso kann ein Heiler nicht jeden retten. Zum ersten, weil auch Heiler sich erholen müssen, um sich nicht zu Tode zu arbeiten, zum anderen, weil nicht alles geheilt werden kann. Warum können manche geheilt werden, aber die Tochter, der Sohn, die Mutter des anderen jedoch nicht?

Was ist mit jenen Taten, welche in der Mitte liegen? Jemandem zu helfen, welcher Probleme hat, ist doch eine gute Tat? Doch wenn jener nur auf sich selbst bedacht ist, was dann? Wenn er die Hilfe benutzt um Leid zu sähen? Ist es schlecht, wenige sterben zu lassen, damit mehrere Leben? Welche Taten sind wirklich gut, welche Böse? Ist es recht, jemanden zu töten, wenn man wüsste, wenn man es nicht täte, würde er viele andere töten?

Desto mehr ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir: Es gibt kein gut und kein Böse. Es gibt nur Gefühle, Entscheidungen und Taten. Und entweder man versteckt sich vor seinen Gefühlen, verwehrt sich vor Entscheidungen und verweigert jede Tat, oder man lebt ein Leben mit Leidenschaft, trifft Entscheidungen im Wissen, dass sie falsch sein könnten und versucht Dinge zu tun, mit bestem Wissen und Gewissen.

Und genau dieses Gewissen ist es, in welchem der göttliche Funke liegt, welchen wir mit unserer Geburt empfangen haben. Jene stimmte in unserem Inneren ist es, welcher wir lernen müssen zu vertrauen, auf welche wir hören müssen. Solange wir sie nicht überhören, ihre Ratschläge befolgen, solange können wir mit uns selbst im Reinen bleiben. Denn genau das ist es, worum es wirklich geht. Nicht blind durch die Welt zu schreiten, nicht Dogmen und Lehren anderer zu verinnerlichen, sondern sich selbst ein bild zu machen. Frei von vorurteilen und Zweifeln hinauszutreten in die Welt und die Wunder zu erforschen, zu lernen und den Sinn für jeden selber zu entdecken.

Von den Göttern

Die Götter und die meisten ihrer Priester stehen für enge Sichtweisen der Welt. Sie teilen die Welt ein in Gut und Böse, in Chaos und Ordnung, sprechen die Dogmen ihrer Herrscher nach und hinterfragen jene Lehren kaum. Nicht, dass die Götter etwas schlechtes wären, nicht, dass es nicht auch dort viele vernünftige gäbe, doch ist die Mehrheit von jenen doch ziemlich begrenzt. viele sogar schon halb vergessen.

Wozu gibt es sie dennoch?

Lange dachte ich darüber nach. Doch am ende erkannte ich die Wahrheit. Ich dachte an die gestalt, welche ein wesen aus der Erde erschuf und sich schließlich vor ihm verneigte.

Nicht die Götter haben uns erschaffen, sondern wir haben sie erschaffen. Durch unsere Gebete, unseren Glauben und unsere Vorstellungen erschufen wir sie. Uns Menschen ist die Möglichkeit gegeben, zu erschaffen.. Und deshalb sind sie so unvollkommen, überschneiden sich, sind in ihrem handeln und denken begrenzt. Eben weil wir sie erschaffen haben. Und da wir nicht Fehelrfrei sind, wie können sie es sein?

Vorm wahrhaft Göttlichem

Doch all diese Gedanken, all diese Erkenntnisse, all dies lässt jedoch einen Schluss zu: Irgendwo gibt es ein Wesen, eine Existenz, einen Gott, etwas, welches all dies erschaffen hat. Welches das Chaos so erschuf, dass es niemals ohne Ordnung ist, eine Ordnung, die nie ohne Chaos ist, das gute, welches sich mit dem Bösen regelt. Niemals wird etwas Oberhand gewinnen, alles regelt sich von selber. All dies kann nicht zufällig entstanden sein, hinter alledem steckt ein höheres Bewusstsein. Dessen bin ich mir sicher. Und all meine Gebete, all mein Glaube und all mein Sein richte ich von nun an auf jenes Wesen aus. Jenes, Welches war, am Anfang der Zeit, und welches noch sein wird bis in alle Ewigkeit.
« Letzte Änderung: 10. August 2007, 12:40:48 von Surtur » Gespeichert

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It's Buddy Kristos


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« Antworten #6 am: 10. Februar 2007, 18:53:12 »

Mein Leben als Imp

Ursprünglich ward dieses Buch nicht von ihm geschrieben worden. Dennoch bewahrt es Kristos in seinem Zimmer auf. sich zu mahnen, sich zu erinnern und darüber nachzudenken, über seine Vergangenheit, seine Zukunft und Gegenwart. Denn, wer sind wir, wenn wir vergessen, wer wir waren?

"Mein Leben als Imp"
« Letzte Änderung: 03. April 2007, 20:42:46 von Surtur » Gespeichert

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« Antworten #7 am: 21. Januar 2010, 18:08:44 »

Eine kurze Geschichte der Welt

Nach langen Jahren der Reisen und des Studiums entschloss sich Kristos mehr aus seinem Leben zu machen und aus sich einen Schriftsteller zu machen. Sein erster Versuch ist hier zu bewundern.

"Eine kurze Geschichte der Welt"


(Übersetzt aus dem Dragonischen von Joachim Kantner)
« Letzte Änderung: 21. Januar 2010, 19:18:13 von Surtur » Gespeichert

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